Mittwoch, 21. März 2018
Ndiwa versteckt sich im Gebüsch
Godoma auf dem Weg zur öffentlichen Besuchsstunde
Blog über Elefantenwaise Godoma
Mittwoch, 21. März 2018
Ndiwa versteckt sich im Gebüsch
Godoma auf dem Weg zur öffentlichen Besuchsstunde
Mittwoch, 21. März 2018
Bei den aktuellen ausgiebigen Regenfällen wird der Busch im Nairobi Nationalpark jetzt dicht und grün, und die Waisen haben volle Auswahl beim Fressen. Die älteren Waisen wie Shukuru und Ndiwa nutzen das aus und verschwinden im dichten Gebüsch, wenn ihnen danach ist. Bei der öffentlichen Besuchsstunde tauchten die beiden und Ndotto heute gar nicht erst auf. Sie waren tief in den Wald hinein gegangen, und die Keeper hatten einige Mühe, sie wiederzufinden. Malima war in Spiellaune und flitzte von einer Seite des Schlammbads zur anderen, bis sie von Mini-Leitkuh Godoma beruhigt wurde. Maktao und Kiasa rangelten ein wenig, wurden aber von Tamiyoi unterbrochen – sehr zum Bedauern der Besucher, denen die Spiele der kleinen Elefanten gefielen. Emoli versuchte, sich an die Schubkarre mit den Milchflaschen heranzuschleichen, wurde aber rechtzeitig von den Keepern weg manövriert.
Samstag, 17. März 2018
Während der Mittagsfütterung gab es einen ordentlichen Wolkenbruch, und die Waisen stellten sich alle zusammen unter einem großen Baum unter. Es war spaßig zuzusehen, wie die Warzenschweinbabys versuchten, sich ihrerseits bei den Elefanten unterzustellen. Malima, Tamiyoi, Jotto, Emoli, Enkesha, Godoma und Mteto verscheuchten sie aber immer wieder. Inzwischen stritten sich Maktao und Sattao darum, wer sich unter Mini-Matriarchin Mbegu unterstellen durfte. Maktao konnte sich nicht so recht entscheiden, ob er lieber unter die Regenschirme der Keeper wollte oder unter Mbegus Bauch!
Donnerstag, 15. März 2018
Der Morgen begann mit einem ordentlichen Dauerregen, sodass die jüngsten der Waisen, Maktao, Sattao, Emoli, Kiasa, Enkesha, Musiara, Maisha und Luggard erst einmal im Stall bleiben mussten. Tamiyoi, Malima und Mapia kamen zu den Stallungen zurück, um sich unterzustellen, während die größeren wie Mbegu, Ndotto, Ngilai, Ndiwa, Sana Sana, Mundusi, Lasayen, Mteto und Sagala sich ausgiebig auf der nassen Erde herumwälzten und im fließenden Wasser planschten. Bei der öffentlichen Besuchsstunde war alles voller Wasser, denn der kleine Wasserlauf, der neben dem Schlammloch fließt, hatte sich in einen rauschenden Bach verwandelt. Emoli, Maktao, Musiara, Maisha, Sattao und Kiasa hatten ihre Mühe, ihn zu überqueren, als sie zur Milchfütterung kamen, und scheuten davor zurück. Die Keeper lockten sie mit ihren Milchflaschen und halfen ihnen vorsichtig hinüber. Kiasa, Maktao und Musiara machten ordentlich Spektakel, als sie durch das Wasser stapften, aber Godoma rannte trompetend zu ihrer Flasche hinüber.
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: März 2018
Normalerweise beginnt die Regenzeit erst Ende März, so daß wir von den sintflutartigen Regenfällen regelrecht überrascht wurden. Für die Einen, so wie unser blindes Nashorn Maxwell, war der Regen ein Segen. Er liebt den Matsch, rammte sein Horn in den nassen, weichen Boden und besudelte sich mit Schlamm. Es dauerte nicht lange und sein Gehege glich einem Morast – genau so hat er es am liebsten. Andere, zum Beispiel unsere jüngsten Elefantenwaisen, stehen den heftigen Schauern eher skeptisch gegenüber. „Die Waisen im März“ weiterlesen