Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 04.01.2020

Samstag, 4. Januar 2020
Sapalan scheint sehr gut mit Kuishi zurechtzukommen. Heute tat er sich zum Grasen mit ihr zusammen und sie waren lange gemeinsam unterwegs. Sie grasten etas abseits der anderen und schienen sehr zufrieden damit zu sein.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 03.01.2020

Freitag, 3. Januar 2020
Am Morgen verwickelte Rapa Wanjala in ein Kräftemessen, das sich hinzog; schließlich musste allerdings Rapa klein beigeben. Wanjala nahm sich daraufhin Kauro vor, aber das schien deutlich schwieriger zu sein. Er tat sein bestes, aber musste sich am Ende Kauro geschlagen geben. Nach dem Mittagsschlammbad spielte dann Tusuja mit Kauro. Esampu machte es sich währenddessen zur Aufgabe, die Affen zu verscheuchen, die um das Schlammloch herum wuselten und darauf warteten, dass die Keeper ihr Mittagessen beendeten. Sie hoffen manchmal auf ein paar Reste, die sie sich schnappen können. Heute ließ ihnen Esampu aber keine Ruhe.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 01.01.2020

Mittwoch, 1. Januar 2020
Am Morgen tauchten Kinna, Kama, Loijuk, Lili, Ishanga, Makireti, Kilabasi und Ithumbah wieder an den Stallungen auf und holten die Waisen zum Grasen ab. Kama legte sich mit Tusuja an, der sich alle Mühe gab, ihr zu zeigen, wer der stärkere ist. Um die Mittagszeit verabschiedeten sich die Ex-Waisen wieder, nur Kilabasi blieb bei den Waisen und begleitete sie auch am Abend zurück nach Hause.

Sattao, Musiara und Dololo ziehen nach Ithumba um

(übersetzt aus dem englischen Original; alle Bilder © Sheldrick Wildlife Trust)

Musiara, Sattao und Dololo haben ein paar aufregende Jahre im Waisenhaus des Sheldrick Wildlife Trust in Nairobi hinter sich. Musiara war noch sehr klein, als eine Filmcrew ihn Anfang 2017 in der Maasai Mara sah, wie er ganz allein durch die Wildnis streifte und vergeblich versuchte, sich vorbeiziehenden Herden anzuschließen – bis er schließlich zu schwach wurde und einfach liegenblieb. Sattao wurde in ähnlich zartem Alter wenige Monate später gerettet; er war vermutlich von Wilderern zum Waisen gemacht worden und hatte schon Bisse von kleinen Raubtieren am ganzen Körper. Als Dololo schließlich im September 2018 ins Waisenhaus kam, hing sein Leben am seidenen Faden. Seine Rettung war die dramatischste der drei: er war in einem Wasserloch stecken geblieben, und nur sein Rüssel ragte noch aus dem Wasser heraus. Lange Zeit machte er noch einen mitleiderregenden Eindruck, war nur Haut und Knochen und hatte eingefallene Wangen. Im Laufe von einigen Monaten schaffte er es aber, ein neues Leben zu beginnen – auch dank der Hilfe seiner neuen Freunde, wie Sattao und Musiara! Inzwischen hat er sich so gut erholt, dass er zum Klassenclown der Waisenherde geworden ist! So wird es langsam Zeit für diese drei frechen kleinen Bullen, mit anderen, größeren Elefanten Bekanntschaft zu machen; diese werden ihnen alles wichtige beibringen, was sie brauchen, um in der Wildnis zu leben, und sie werden ihnen auch den nötigen Respekt abverlangen!
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Die Waisen im März

Musiara (c) Sheldrick Wildlife Trust

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: März 2020

Es ist bemerkenswert, das Elefanten doch wie wir so richtige Gewohnheitstiere sind. Diesen Monat haben uns die derzeit 17 Elefantenwaisen in Nairobi oft daran erinnert. Seit Ausbruch der COVID-19 Pandemie mußten wir erstmals (und bis auf Weiteres) in der Geschichte des Sheldrick-Trusts die morgendliche öffentliche Besuchsstunde absagen. „Die Waisen im März“ weiterlesen