Mittwoch, 17. Juli 2019
Die Waisen hatten einen geruhsamen Vormittag, bis es zum Schlammbad ging, bei dem Kuishi, Mapia und Malima die ersten waren. 15 wilde Bullen waren am Schlammloch, und einer von ihnen rannte versehentlich Ambo um, der ihm im Weg stand. Ambo bellte laut auf und versuchte, sich wieder aufzurappeln. Jotto stand gleich daneben und entkam dem stürmischen Bullen knapp, war aber nicht begeistert darüber, was mit seinem Freund Ambo geschehen war. Bald war er aber wieder auf den Beinen, und alles war wieder gut. Von den Waisen traute sich wegen des kühlen Wetters niemand ins Wasser. Mteto genehmigte sich ein Staubbad, während Olsekki sich die Zeit mit einem kleinen Ringkampf mit Oltaiyoni vertrieb. Sapalan spielte mit Namalok, und der Rest der Waisen brach wieder zu den Weidegründen auf. Esampu graste zusammen mit Pare, bevor die beiden wieder auseinander gingen, und die Waisen am Abend wieder nach Hause zurückkehrten.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 16.07.2019
Dienstag, 16. Juli 2019
Am Morgen kam eine kleine wilde Herde zum Luzernenheufrühstück der Waisen, eine Mutter mit drei Kälbern. Orwa, Bomani, Narok und Kainuk waren auch da. Rapa und Sana Sana spielten kurz mit einem einjährigen wilden Baby, und als es genug vom Spielen hatte, rannte es zurück zu seiner Mutter. Die Herde brach dann wieder auf, und die Waisen machten sich ebenfalls auf in den Busch. Tusuja kam an einem schönen Kratzfelsen vorbei, wurde aber bald von Kauro verdrängt, der sich auch kratzen wollte. Naseku, Wanjala und Namalok staubten sich eine Weile ein. Am Nachmittag forderte Pare Mundusi zum Kräftemessen heraus, aber Galla unterbrach die beiden. Tusuja spielte mit Olsekki, und Roi graste zusammen mit Wanjala. Schließlich trugen auch noch Esampu und Galla einen kleinen Ringkampf aus.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 15.07.2019
Montag, 15. Juli 2019
Am Morgen kam Olares Gruppe aus östlicher Richtung an den Stallungen an, und kurz darauf kam auch Mutaras Herde dazu. Gemeinsam machten sie sich mit den Waisen ans Luzernenheufrühstück. Danach begleiteten sie die Waisen hinaus in den Busch und blieben den ganzen Vormittag bei ihnen. Zum Mittagsschlammbad kamen Sana Sana, Ndiwa und Pare als erste an. Beim Baden stand Olare hinter Sana Sana und Ndiwa und sah aus wie eine Mutter, die am Rand des Schwimmbads steht und ihren Kindern erklärt, wie sie schwimmen müssen! Nach dem Schlammbad begleiteten die Ex-Waisen die Kleinen wieder hinaus in den Busch und blieben bis zum Abend bei ihnen, als es zurück zur Auswilderungsstation ging. Dort wurde heute tagsüber auch ein alter Bekannter gesichtet, der das letzte Mal im Oktober 2017 da war – One Tusk, einer der großen alten Bullen, der nur einen Stoßzahn hat.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 14.07.2019
Sonntag, 14. Juli 2019
Am Morgen wartete Chemi Chemi, der einsame Wanderer, der das letzte Mal Mitte April aufgetaucht war, vor den Stallungen auf die Waisen. Er hatte noch einen wilden Freund dabei, der zuvor noch nie da gewesen war, und schloss sich den Waisen beim Luzernenheufrühstück an. Danach genehmigte er sich ein Staubbad. Später nahm er die Ausreißer Kithaka, Barsilinga, Garzi und Lemoyian mit und ging mit ihnen hinaus in den Busch.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 13.07.2019
Samstag, 13. Juli 2019
Sana Sana ging am Morgen zur Tränke hinunter, um sich den vier wilden Bullen, die sich dort zum Saufen eingefunden hatten, anzuschließen. Enkikwe folgte seinen Freunden, nachdem sein Bein behandelt worden war, und begann, neben Naseku Luzernenheu zu futtern. Naseku ging aber davon, als er versuchte, ihr etwas Heu aus dem Mund zu stibitzen. Sapalan hatte ein kurzes Kräftemessen mit Galla, das von Turkwel beendet wurde – sie zeigte zur Warnung mit dem Rüssel auf die beiden Raufbolde und stellte sich dann zwischen sie. Narok, Bomani, Orwa und Kainuk schlossen sich den Waisen an, als sie gerade in den Busch aufbrechen wollten. Lemoyian, Kithaka, Barsilinga und Garzi verabschiedeten sich wie üblich, um dann vor allen anderen beim Mittagsschlammbad aufzutauchen. Lemoyian verlangte nach seiner Milch, und kaum hatte er sie ausgetrunken, ging er mit seiner Ausreißergruppe wieder in Richtung Norden davon. Die anderen Waisen liefen nur einmal um das Schlammloch herum, anstatt zu baden, und Ambo rollte sich etwas auf dem Boden herum, bevor er das Zeichen zum Aufbruch gab. Auf dem Weg zu den Weidegründen wurde er von Kuishi überholt, die alle zum oberen Kalovoto zum grasen brachte. Malima führte dann am Abend den Weg zurück nach Hause an.

