Sonntag, 7. April 2019
Ein wilder Bulle wollte heute von dem Luzernenheu kosten, das die Waisen fraßen, und als er auf den Geschmack gekommen war, ging er gar nicht mehr zu seinen Freunden zurück, sondern futterte alles auf, was noch übrig war. Nachdem die Waisen zum Grasen aufgebrochen waren, tauchte Yattas Herde auf. Sie wurden allerdings enttäuscht, da der wilde Bulle nichts mehr vom Luzernenheu übriggelassen hatte. Also mussten sie sich mit etwas Wasser begnügen. Mulika und Mwende sind dieses Jahr noch nicht gesichtet worden, und die Keeper hoffen, es geht ihnen gut, wo immer sie sind. Noch immer gibt es keine Anzeichen für den Beginn der Regenzeit, und beim Mittagsschlammbad stritten sich die Elefanten mit den Büffeln darum, wer zuerst an der Tränke saufen durfte. Ein wilder Bulle versuchte, die Büffel zu verscheuchen, aber diese ließen sich nicht beeindrucken, sodass er sich ihnen schließlich anschloss. Als die Waisen ankamen, jagte Oltaiyoni, die ganz vorne ging, trompetend zu einem Büffel, der sich in die Tränke gestellt hatte und der nun erschrocken heraus sprang und davon lief. Auch am Nachmittag blieb es heiß, und die Waisen ruhten sich unter einem Baum aus. Später bekamen sie Gesellschaft von Nasalot, Baby Nusu, Naisula, Kitirua, Kibo, Murka und Olare, die sie am Abend auch wieder zurück zu den Stallungen eskortierten.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 05.04.2019
Freitag, 5. April 2019
Olare, Tumaren, Melia, Kandecha, Chemi Chemi und Kalama hatten die Nacht vor den Gehegen verbracht und kamen am Morgen zum Luzernenheufrühstück. Nach einer Weile tauchte auch Yattas Herde auf, und um den Streitigkeiten um das restliche Luzernenheu aus dem Weg zu gehen, machten sich die Waisen auf in den Busch. Enkikwe kratzte sich das juckende Ohr an einem Baum, und Mteto und Esampu staubten sich kurz ein, bevor sie weitergrasten. Beim Schlammbad waren 15 wilde Bullen zu Besuch, und Enkikwe, der sehr tapfer ist, obwohl er noch hinkt, leistete ihnen Gesellschaft. Am Nachmittag rollten sich Naseku und Roi auf dem Boden herum, bevor Turkwel sich Roi als Kratzbaum aussuchte! Am Abend gab es noch einmal ein kurzes kühlendes Schlammbad, bevor es zurück zu den Stallungen ging.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 04.04.2019
Donnerstag, 4. April 2019
Yatta und ihre Herde tauchten am Morgen aus südlicher Richtung auf und machten den Waisen das Luzernenheu streitig, sodass diese sich lieber hinaus in den Busch verkrümelten. Der kleine Frechdachs Nusu versuchte noch, Garzi zu einem Ringkampf herauszufordern, was Garzi kaum glauben konnte! Er schob ihn zur Seite und gab ihm zu verstehen, dass er erst noch ein ganzes Stück wachsen musste, um es mit den größeren Bullen aufzunehmen. Nusu rannte schutzsuchend zurück zu seiner Mutter. Draußen im Busch kam Ukame an einem Felsen vorbei, an dem sie sich den Hintern kratzen konnte, während ihre Freunde sich aufs Grasen konzentrierten. Zur Schlammbadzeit nieselte es ein wenig, sodass die Temperaturen angenehmer wurden. Abends verwickelte Olsekki Tusuja noch in einen Ringkampf, der aber unentschieden endete.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 02.04.2019
Dienstag, 2. April 2019
Enkikwe tat sich heute zum Grasen mit Sapalan zusammen. Die beiden sind gute Freunde geworden und hinten hinter dem Rest der Herde her, bis Sapalan etwas lebhafter wurde. Er versuchte sogar, Enkikwe zu motivieren; vielleicht wollte er ihn aufmuntern und sagte ihm, dass er eines Tages auch wieder so schnell würde herumrennen können, wie er wollte!
Die kleinen Bullen Ambo und Jotto auf dem Weg zur Auswilderung

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