Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 06.02.2019

Mittwoch, 6. Februar 2019
Am Morgen zeigten sich keine Ex-Waisen oder wilde Elefanten an den Stallungen – vielleicht wegen der Löwen, deren Gebrüll vor Tagesanbruch wieder über zwei Stunden lang zu hören war. Als die Waisen herauskamen, herrschte angespannte Atmosphäre; Kithaka kam plötzlich von der Tränke zurückgerannt, woraufhin alle erschrocken durcheinander rannten. Die Keeper riefen ihre Schützlinge wieder zusammen und beruhigten sie, sodass sie sich dem Luzernenheu widmen konnten. Sana Sana wurde es wohl irgendwann langweilig, und sie begann herum zu tröten, als ob sie jemanden verscheuchen wollte, und rannte dann im Eiltempo in Richtung Süden. Wieder waren alle anderen verwirrt und folgten ihr eilig. Nach kurzer Zeit hielt sie an und begann zu futtern – und sah sehr zufrieden aus, dass ihr kleiner Trick, die Waisen zum Aufbrechen zu bewegen, funktioniert hatte!

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 05.02.2019

Dienstag, 5. Februar 2019
Auf dem Weg zum Schlammbad legten Enkikwe und Lemoyian die Keeper herein und schlichen sich mit Barsilinga, Garzi und Kithaka davon! Es dauerte fast zwei Stunden, bis sie sie wieder aufgespürt hatten und mit ihnen zu den anderen zurück gegangen waren.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 05.02.2019

Dienstag, 5. Februar 2019
Mutara, Sities, Kainuk, Suguta, Chaimu und Kilaguni verbrachten die Nacht vor den Stallungen und schlossen sich den Waisen an, als diese herauskamen. Kurz darauf kam auch Yatta und ihre Herde zum Luzernenheufrühstück. Wendi verursachte einige Unruhe, als sie Wiva nicht von dem Luzernenheuballen, den sie mit dem Rüssel hielt, fressen lassen wollte. Wiva bettelte ihre Mutter an, aber Wendi ließ sich nicht erweichen und schob ihre Kleine sogar weg, damit sie sie nicht weiter störte. Wiva gab auf und ging lieber mit Siku, Lulu und Yoyo spielen. Yatta und ihre Gruppe gingen dann in südlicher Richtung davon, während Mutara und ihre Kollegen die Waisen begleiteten.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 03.02.2019

Sonntag, 3. Februar 2019
Am Morgen waren Lualeni mit Baby Lulu, Naserian, Chyulu, Olare, Kitirua und Naisula zu Besuch an den Stallungen. Naseku, Malkia und Sana Sana folgten Lulu und setzten alles daran, ein wenig mit ihr zu spielen. Naserian, ihr hauptamtliches Kindermädchen, passte allerdings gut auf, dass niemand an das kleine Baby heran kam. Malkia blieb aber geduldig und als Lulu ein paar Schritte zurück ging, ohne dass Naserian es mitbekam, war es soweit: sie konnte kurz mit ihr spielen und machte dann für Sana Sana und Mundusi Platz, die auch sehnsüchtig warteten. Nachdem sie Lulu Hallo gesagt hatten, sahen Mundusi und Sana Sana sehr glücklich aus. Nach etwa einer Stunde brach Lualeni mit ihrer Gruppe wieder auf. Zum Mittagsschlammbad kam Taita kam mit vier wilden Bullen, und am Abend tauchte auch noch Yatta mit ihrer Herde an der Auswilderungsstation auf.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 01.02.2019

Freitag, 1. Februar 2019
Dupotto war am Morgen nicht nach Luzernenheu zumute, und sie ging ein Stück weg, um von den Büschen zu fressen. Bald wurde ihr aber langweilig, und sie rief nach ihren Freunden; es hörten aber nur Sana Sana und Malkia, die zu ihr hinüber gingen. Die anderen kamen erst später hinterher, wurden aber von einem Haufen lärmender Paviane aufgehalten. Sie rannten erschrocken in Richtung Süden, sodass die Keeper alle Hände voll zu tun hatten, sie wieder zu beruhigen. Kithaka, Roi, Wanjala und Karisa hatten sogar noch ihre Häufchen Luzernenheu dabei, die sie mitgenommen hatten, und fraßen sie erst einmal in Ruhe, bevor es ans Grasen ging.