Samstag, 1. Dezember 2018
Die Waisen kamen, angeführt von Maramoja aus den Gehegen und gingen direkt zum Grasen. Barsilinga schaute kurz vorbei, aber ging dann wieder zurück zu seinen Freunden. Nach dem ausgiebigen Regen im November wird jetzt alles schön grün, und die Elefanten lassen sich die leckeren frischen Sprosse schmecken. Nach einer Weile begannen sich Kamok, Lemoyian und Siangiki auf dem Boden herumzurollen und hatten dabei jede Menge Spaß, bevor sie wieder weitergrasten. Den Nachmittag verbrachten die Waisen im Kanziku-Gebiet, und sie grasten in aller Ruhe. Am Abend schloss sich Kithaka aus der Ausreißergruppe den Waisen auf dem Heimweg an; er ging mit Lemoyian, Olsekki und Siangiki ins Gehege und verbrachte die Nacht dort.
Malkia, Ndiwa und Sana Sana ziehen nach Ithumba um
Am 4. Dezember 2018 kam der große Tag für die Waisenkühe Malkia, Ndiwa und Sana Sana: in den frühen Morgenstunden wurden sie – nach ein paar Wochen Gewöhnungsphase – in den maßgeschneiderten Umzugs-LKW geführt, um ihren nächsten Schritt zurück zu einem freien Leben in der Wildnis zu tun. Die Waisen, die aus Nairobi in die Auswilderungsstationen gebracht werden, bekommen immer einige Wochen Zeit, um sich an das Einsteigen ins Fahrzeug zu gewöhnen, damit die Situation auf der Reise nicht zu ungewohnt für sie ist. Zusätzlich bekommen sie am Umzugstag auch noch ein leichtes Beruhigungsmittel, damit ihnen der Stress nicht zu sehr zusetzt. Beim Umzugstraining war Malkia immer die vorsichtigste; sie ließ sich kaum davon überzeugen, ganz in das Abteil zu gehen, und blieb immer mit einem Fuß draußen, damit sie zur Not schnell wieder zurückweichen konnte. Daher dachten alle, dass sie am Umzugstag die größten Probleme bereiten würde, denn Sana Sana und Ndiwa machten sich nichts daraus und gingen brav in den LKW, um darin ihre Milch zu trinken.
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Waisenblogs-Bilder Ithumba, 30.11.2018
Freitag, 30. November 2018
Namalok
Lemoyian
Sapalan
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 30.11.2018
Freitag, 30. November 2018
Es war ein kühler und feuchter Morgen nach nächtlichen Regenfällen, und die Waisen machten sich schnurstracks auf zum Grasen, nachdem sie die Gehege verlassen hatten. Namalok und Lemoyian warfen sich feuchte Erde auf den Rücken, und Lemoyian bedeckte seine Wunden vom Löwenangriff mit klumpigem Matsch. Auch bei der Mittagsfütterung war es noch kalt, und niemand wollte baden gehen. Als die Waisen am Nachmittag grasten, spielte Sapalan mit der feuchten Erde und bewarf sich selbst damit. Oltaiyoni wälzte sich mit wedelnden Ohren im Schlamm, und auch Siangiki und Tusuja grasten und spielten zusammen im Matsch. Roi graste mit aufgestellten Ohren. Beim Heimweg setzte sich Laragais Gruppe wieder ab und kam erst später nach.
Waisenblogs-Bilder Ithumba, 29.11.2018
Donnerstag, 29. November 2018
Esampu kratzt sich
Mundusi grast
Die Waisen planschen in einem kleinen Wasserloch

