Dienstag, 21. August 2018
Die jüngeren Waisen lassen sich von ein paar Büffeln einschüchtern
Chemi Chemi beim Schlammbad
Turkwel grast nach ihrer Behandlung
Blogs für Auswilderungsstation Ithumba
Dienstag, 21. August 2018
Die jüngeren Waisen lassen sich von ein paar Büffeln einschüchtern
Chemi Chemi beim Schlammbad
Turkwel grast nach ihrer Behandlung
Dienstag, 21. August 2018
Turkwel bereitete sich heute auf ihre Behandlung vor, nach der sie sich den anderen anschloss. Sie erholt sich gut, fühlt sich wohl bei den kleineren Waisen und genießt die viele Aufmerksamkeit der Keeper. Chemi Chemi tauchte beim Mittagsschlammbad auf, aber wollte sich wieder nicht behandeln lassen. Er bespritzte sich nur ein wenig im kleinen Schlammloch und wollte sich nicht den anderen anschließen. Immerhin sieht er, abgesehen von seinen Verletzungen aus dem Löwenangriff, gesund und munter aus und scheint auch gut zu fressen. Enkikwe spielte ein wenig in einem Wasserloch entlang dem Fahrweg Richtung Tiva, und auf dem Heimweg gingen die Waisen noch einmal daran vorbei. Am Abend kamen auch Mutaras und Olares Gruppen zu den Stallungen; sie scheinen sich zurzeit zusammengeschlossen zu haben.
Montag, 20. August 2018
Orwa genießt das Luzernenheu
Vuria
Bomani nimmt sich Luzernenheu auf dem Rücken mit
Montag, 20. August 2018
Die Keeper waren heute sehr müde, da sie die ganze Nacht draußen gewesen waren und auf Chemi Chemi aufgepasst hatten, der nicht im Gehege bleiben wollte. Er tauchte nach dem Mittagsschlammbad allein wieder auf und spielte noch ein wenig im Matsch. Zum Glück hatten die Keeper seine Medizin dabei und wollten die Gelegenheit nutzen, ihn gleich zu behandeln. Er war allerdings sehr unruhig, und noch nicht einmal eine Milchflasche überzeugte ihn mitzuspielen. Die Keeper ließen aber nicht locker und schafften es schließlich, ihn zu behandeln, und danach schloss er sich den Waisen an. Er blieb den ganzen restlichen Tag bei den Waisen und kam auch am Abend mit zurück zu den Stallungen. Diesmal ging er freiwillig mit ins Gehege, aber nach ein paar Minuten fing er wieder an herumzutoben. Schließlich brach er das Tor auf und rannte schnurstracks wieder hinaus in den Busch. Es dauerte eine ganze Weile, bis das Gehegetor soweit wiederhergestellt war, dass die anderen nicht hinaus konnten! Die Keeper versuchen ihr Bestes, Chemi Chemi an seinen Löwenverletzungen zu behandeln, aber ohne Betäubung ist es schwierig – das ist allerdings keine Option, denn es würde ihn zu sehr schwächen.
Montag, 20. August 2018
Am Morgen tauchten die langsam unabhängiger werdenden Narok, Vuria, Orwa und Bomani an den Stallungen auf, die das letzte Mal vor drei Wochen da gewesen waren. Sie waren sehr durstig und kamen gleich zur Tränke gerannt. Danach schlossen sie sich ihren jüngeren Freunde an und fraßen mit ihnen zusammen Luzernenheu. Bomani nahm einen ganzen Haufen Heu auf dem Rücken mit als Wegzehrung! Namalok kratzte sich am Hals und rangelte noch ein wenig mit Roi, bevor es hinaus in den Busch ging.