Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 22.07.2018

Sonntag, 22. Juli 2018
Am Morgen war die Stimmung angespannt, weil die Löwen nahe bei den Stallungen versucht hatten, ein paar Elefanten anzugreifen, die zum Saufen gekommen waren! Mutaras und Olares Herden, Chaimu, Kilaguni, Kilabasi und Makireti waren sehr nervös, als sie an der Auswilderungsstation ankamen. Sie beschlossen, in der Nähe der Keeper und der Waisen zu bleiben und waren den ganzen Vormittag unruhig und sprangen beim kleinsten Geräusch auf. Zur Schlammbadzeit brannte die Sonne, und die gesamte Herde wälzte sich im Wasserloch. Fünf Bullen kamen zum Saufen und schlossen sich Enkikwe, Olsekki, Lemoyian und Siangiki an der Tränke an. Am Nachmittag verabschiedeten sich die jungen Ex-Waisen, nachdem sie sich ein wenig beruhigt hatten, und es kehrte wieder Ruhe ein.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 21.07.2018

Samstag, 21. Juli 2018
Sapalan, Roi und Karisa nahmen am Morgen ein paar Zweige aus den Stallungen mit hinaus zum Knabbern und gaben sich alle Mühe, sie sich nicht von den Ex-Waisen abnehmen zu lassen, die draußen warteten. Yattas, Olares und Mutaras Herden, sowie sechs wilde Bullen waren zum Luzernenheufrühstück gekommen. Die kleine Siku, Sunyeis wild geborenes Baby, humpelte ein wenig – offenbar hatte sie sich das linke Hinterbein verstaucht. Namalok sagte ihr Hallo und bedauerte sie ein wenig. Baby Wiva war bestens gelaunt und jagte auf Roi log. Diese ärgerte sich darüber, beschloss, dem kleinen Frechdachs eine Lektion zu erteilen, und schubste sie weg. Wiva war davon gar nicht begeistert, aber ihr blieb nichts anderes übrig, als Trost bei Naseku zu suchen. Die Waisen gingen dann zum Kone, wo Galla und Karisa längere Zeit mit einem Ringkampf beschäftigt waren. Mittags war es kühl, und keiner der Waisen traute sich auch nur mit den Füßen ins Wasserloch. Sie tranken nur ihre Milch, soffen etwas Wasser aus der Tränke und staubten sich ein. Am Nachmittag wärmten sich Tusuja und Galla mit einem Ringkampf auf. Laragai und ihre Ausreißergruppe, die am Vormittag zusammen mit Yattas Herde aufgebrochen war, kam schon vor 17 Uhr zurück zu den Stallungen. Sie fürchten die Löwen, die in der Gegend sind, und fühlen sich an den Stallungen sicherer. Allerdings werden sie auch mit etwas Extra-Milch für die Nacht ins Gehege gelockt, damit sie zusammen mit den anderen in Sicherheit sind.