Der plötzliche und unerwartete Tod von Maisha

 

Vom Sheldrick Wildlife Trust kommt die traurige Nachricht, dass Maisha am Samstag, den 26. Juni gestorben ist. Für alle Keeper und Mitarbeiter kam das völlig unerwartet, und immer noch kann niemand es so richtig fassen. Es ist auch völlig unklar, woran sie genau gelitten hat, sodass es keine so richtige Erklärung dafür gibt und auch niemand wirklich aufhören kann, darüber nachzudenken. Seitdem die Sheldricks und ihre Mitarbeiter vor fast einem halben Jahrhundert angefangen haben, Waisenelefanten aufzuziehen und wilden Elefanten in ihrem Kampf ums Überleben zu helfen, ist noch nie etwas vergleichbares passiert.


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Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 28.02.2021

Sonntag, 28. Februar 2021
Am Morgen besuchten Makena und Kilaguni die Waisen und begleiteten sie hinaus zu den Weidegründen. Nach einer Weile verabschiedeten sich wieder. Zum Mittagsschlammbad tauchten sie dann wieder zusammen mit Kibo auf. Nur die drei Ex-Waisen wollten baden, die anderen soffen nach ihrer Milch nur etwas Wasser und gingen dann wieder grasen. Dabei trafen sie auf Mutara und ihre Freunde, die sie ihnen anschlossen und am Abend zurück zu den Stallungen eskortierten.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 27.02.2021

Samstag, 27. Februar 2021
Mittags am Schlammloch kamen drei wilde Bullen zu Besuch, die an der Tränke Wasser soffen. Sapalan, Mundusi und Tusuja leisteten ihnen dabei Gesellschaft. Sie schauten dabei sehr bewundernd zu ihren älteren Artgenossen auf! Nach einer Weile machten sich die wilden Elefanten wieder auf den Weg, und die Waisen grasten westlich des Ithumba-Bergs weiter.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 27.02.2021

Samstag, 27. Februar 2021
Mapia liebt es, sich am Morgen, nachdem er aus dem Gehege gekommen ist, erst einmal zu kratzen. Auch heute suchte er sich als erstes einen Felsen und schuffelte sich das Hinterteil daran, bevor es zum Kone-Gebiet ging, wo die Waisen grasten.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 26.02.2021

Freitag, 26. Februar 2021
Am Morgen kamen die Waisen aus den Gehegen geschlendert, und Ambo machte sich wie so häufig gleich auf den Weg hinaus in den Busch. Als er merkte, dass ihm niemand folgte, kollerte er seinen Freunden zu, um sie zu animieren mitzukommen. Seine Aufpasserinnen Naseku, Kamok und Siangiki reagierten schnell und rannten zu ihm, damit er nicht abhanden kam. Beim Grasen tauchte heute Ex-Waise Zurura kurz auf; er verschwand aber bald wieder in der gleichen Richtung, aus der er gekommen war. Er schien den Waisen gar nicht Hallo gesagt zu haben – aber Elefanten können auch über einige Entfernung miteinander kommunizieren, sodass sie womöglich trotzdem ein paar Begrüßungen ausgetauscht hatten.