Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 23.01.2021

Samstag, 23. Januar 2021
Bomani hatte die Nacht vor den Gehegen verbracht und schloss sich am Morgen den Waisen an. Barsilinga, dessen Wunde jetzt gut verheilt, ließ sich auf einen Ringkampf mit ihm ein; vielleicht übt er schon einmal für die Zukunft, wenn er ausgewildert ist! Karisa plauderte unterdessen mit Mteto, und Sattao ließ sich ein paar Ringkampftechniken von Pare zeigen. Mapia trainierte für sich allein und warf mit dem Rüssel kleine und große Holzstück durch die Gegend.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 22.01.2021

Freitag, 22. Januar 2021
An der Auswilderungsstation schaute heute Mulika mit ihrem kleinsten Baby Mkuu vorbei. Neun wilde Bullen waren ihr auf den Fersen – sie scheint wieder paarungsbereit zu sein! Einer der Bullen war in Musth und daher sehr aggressiv; er jagte die anderen acht immer wieder davon, wann immer sie sich Mulika näherten. Als Mulika und Mkuu wieder los zogen, folgten ihr die Bullen. Vielleicht wird sie dann in knapp zwei Jahren mit ihrem dritten kleinen Kalb auftauchen!

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 22.01.2021

Freitag, 22. Januar 2021
Die Landschaft um Ithumba verfärbt sich nun langsam und wird wieder bräunlich – ein deutliches Zeichen, dass die kurze Trockenzeit, die normalerweise bis Ende März oder April andauert, bevorsteht. Kurz vor Mittag gab es noch einmal einen kurzen Regenschauer, und die Waisen hatten keine Lust zu baden. Malima und Dololo konnten sich nur für einen schönen Ringkampf begeistern. Siangiki, Olsekki, Rapa, Barsilinga und Oltaiyoni kamen gar nicht erst mit zum Schlammloch, sondern wollten bei dem Wetter einfach weiter grasen. Sie schlossen sich ihren Freunden erst am Abend wieder an, als es zurück zur Auswilderungsstation ging. Es wäre nicht verwunderlich, wenn diese fünf, zusammen mit Kauro und Galla, bald auswildern würden, denn sie scheinen immer weniger Lust zu haben, abends mit zurück zu den Stallungen zu kommen.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 20.01.2021

Mittwoch, 20. Januar 2021
Die Waisen trafen heute im Busch auf Nasalot, Nusu, Zurura, Orwa und Bomani, und das war ein Zeichen, dass die anderen Ex-Waisen nicht weit sein konnten! Gegen Mittag schienen sie sich dann mit einigen der Waisen verabredet zu haben, denn auf dem Weg zum Schlammloch verschwanden Rapa, Karisa, Kauro, Sapalan, Olsekki, Siangiki und Malima, und die Keeper mussten anfangen zu suchen! Sie fanden sie schließlich in der Gegenwart von Teleki, der mit ihnen in nördlicher Richtung unterwegs war. Die Keeper schafften es, sie davon zu überzeugen mit zur Mittagsfütterung zu kommen, und Teleki begleitete sie. Die Keeper behielten ihn aber gut im Auge, für den Fall, dass er noch ein paar mehr seiner jüngeren Freunde entführen wollte! Als das nicht klappte, verabschiedete er sich schließlich – aber er wird es vermutlich bald wieder versuchen!

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 19.01.2021

Dienstag, 19. Januar 2021
Gegen Abend wurde es noch einmal heiß, und die Waisen gingen auf dem Heimweg am Schlammloch vorbei, um sich noch einmal abzukühlen. Dabei bekamen sie Gesellschaft von Nasalot und Baby Nusu, die noch einen wilden Bullen dabei hatten. Sicherlich war der Rest der Ex-Waisenherde nicht weit. Die Waisen machten sich auf den Weg zurück zur Auswilderungsstation, aber Jotto, Barsilinga, Enkikwe und Rapa schafften es, sich davon zu stehlen. Als die Keeper merkten, dass die vier Jungs sie ausgetrickst hatten, gingen ein paar von ihnen zurück und machten sich auf die Suche. Sie fanden die Ausreißer nicht weit vom Schlammloch entfernt, wo sie in aller Ruhe grasten. Die Keeper überzeugten sie, dass es höchste Zeit war, zu den Stallungen zurückzukehren!