Montag, 18. Januar 2021
Draußen im Busch grasten Malkia, Kuishi und Sattao zusammen. Nach einer Weile wurde Sattao von den Mädchen weg geschickt, die offenbar unter sich bleiben und tratschen wollten. Sattao suchte sich ein anderes Plätzchen zum grasen. Später ging Kuishi weiter zu Maramoja, die aber offenbar nicht weiter an Klatsch und Tratsch interessiert war.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 18.01.2021
Montag, 18. Januar 2021
Am Morgen wurde Barsilinga noch einmal behandelt. An dem Bein, an dem er seit Monaten Schwierigkeiten mit dem Fuß hat, hatte sich ein Abszess gebildet, und dieser hatte sich nun geöffnet und eiterte. Die Stelle wurde gründlich gereinigt und mit grüner Tonerde bedeckt. Hoffentlich ist nun alles, was ihm an dem Beim zu schaffen macht, heraus und es heilt wieder ordentlich! Enkikwe ist ein guter Freund von Barsilinga geworden – vielleicht weil sie beide mit Problemen an ihrem Bein zu kämpfen haben und manchmal etwas langsamer sind als die anderen – und die beiden kamen zu zweit später zur Mittagsfütterung nach, als alle anderen schon wieder grasen gegangen waren.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 17.01.2021
Sonntag, 17. Januar 2021
Am Abend kam Yatta mit einer großen Gruppe von fast 60 Elefanten, wilden wie Ex-Waisen, zur Auswilderungsstation. Auch Ukame, Namalok und Tusuja waren dabei, und sie hielten sich merklich fern von den Stallungen – offenbar wollten sie nicht den Anschein erwecken, dass sie ins Gehege zurück wollten! Die drei scheinen sich bei den Ex-Waisen wohlzufühlen und werden wohl nun erstmal bei ihnen bleiben. Nachdem sie alle genug Wasser gesoffen hatten, machte Yatta sich mit ihrer ganzen Entourage wieder auf den Weg und verschwand in westlicher Richtung.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 17.01.2021
Sonntag, 17. Januar 2021
Als es Zeit für die Mittagsfütterung wurde, schienen einige der älteren Waisen keine so rechte Lust zu haben mitzukommen, und so blieben Kamok, Barsilinga, Wanjala, Roi, Kauro und Oltaiyoni zurück im Busch und kamen erst am Schlammloch an, als die Keeper schon fertig waren mit ihrem Mittagessen.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 17.01.2021
Sonntag, 17. Januar 2021
Ambo, der gerne einfach ohne zu überlegen los marschiert, machte sich am Morgen gleich in südlicher Richtung auf den Weg. Roi sah ihn dabei und rannte schnell hinterher, um ihn zu bremsen. Wäre er in dem Tempo weiter gelaufen, wäre er nach 15 Minuten schon am Schlammloch angekommen! Während die beiden auf den Rest der Herde warteten, kratzte sich Roi ihr juckendes Ohr an einem Baum, bevor sie schon einmal anfing zu grasen.

