Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 31.10.2020

Samstag, 31. Oktober 2020
Kauro, Malima und Karisa gingen am Morgen zur nähergelegenen der beiden Tränken, um dort Wasser zu saufen. Kauro war aber offenbar etwas über die Leber gelaufen, und er schubste die beiden weg, damit sie die andere Tränke nehmen würden. Karisa und Malima zogen sich lieber zurück, denn sie wollten sich nicht mit einem schlechtgelaunten Kauro anlegen.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 31.10.2020

Samstag, 31. Oktober 2020
Enkikwe bekam am Morgen seine übliche Behandlung am Bein, gefolgt von einer Milchflasche als Belohnung dafür, dass er immer brav erscheint und nie irgendwelche Probleme macht, wenn sein Bein mit Tonerde behandelt wird. Als er aus dem Gehege ging, traf er auf Ambo, der die Luzernenheupellets viel lieber mag als das Heu selbst. Enkikwe stibitzte ihm ein paar der Pellets, woraufhin sich Ambo laut beschwerte. Die Keeper sorgten dafür, dass Enkikwe weiterging, statt seinen kleineren Kollegen zu ärgern. Als Ambo dann fertig war, kollerte er laut, um alle wissen zu lassen, dass er nun in den Busch aufbrechen würde. Kamok beeilte sich mitzukommen, damit er nicht allein losgehen musste.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 29.10.2020

Donnerstag, 29. Oktober 2020
Am Morgen kam Ex-Waise Challa mit einem wilden Freund zur Auswilderungsstation, um Wasser zu saufen. Danach näherte er sich den Gehegen und wartete, bis die Waisen herauskamen und das Luzernenheufrühstück losgehen konnte. Der wilde Bulle, der mit ihm gekommen war, traute sich nicht so recht und machte sich lieber wieder auf den Weg. Nach dem Luzernenheu ging Pare zur Tränke, um zu saufen, und Jotto beschloss mitzukommen. Pare stellte sich ihm aber in den Weg, was bei Jotto gar nicht gut ankam. Er wollte sich zum Wasser durch drängeln, und so verwickelten sich die beiden in eine heftige Rangelei. Kamok, die nicht weit weg gestanden hatte, kam herbei, um die Streithähne zu trennen.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 28.10.2020

Mittwoch, 28. Oktober 2020
Draußen im Busch bekam Enkikwe Ärger mit Namalok. Dieser war auf die Knie gegangen – vielleicht weil er gestolpert war – und Enkikwe stand neben ihm. Als er sich wieder aufgerappelt hatte, war ihm irgendeine Laus über die Leber gelaufen – vielleicht war er verärgert, dass Enkikwe ihm nicht wieder hoch geholfen hatte. Jedenfalls forderte er ihn zum Ringkampf heraus, und Enkikwe musste sich nach Kräften verteidigen. Die Rangelei war aber bald wieder vorbei. Nach der Milchfütterung steckten Sapalan und Enkikwe die Köpfe zusammen; die beiden werden normalerweise bis zuletzt bei der Mittagsfütterung zurückgehalten, weil sie immer wieder Unruhe verbreiten. Sie machen den anderen nicht Platz, nachdem sie ihre Flaschen geleert haben, sondern bleiben stehen und haben es auf eine zusätzliche Portion Milch abgesehen. Manchmal stöbern sie sogar in den Kisten mit den Flaschen herum, um nach einer noch vollen zu suchen!

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 27.10.2020

Dienstag, 27. Oktober 2020
Nach dem Mittagsschlammbad unternahmen Sana Sana, Ambo, Maramoja, Musiara und Dololo einen kleinen Spaziergang südlich des Schlammlochs. Plötzlich rannten zwei Warzenschweine an ihnen vorbei, was ihnen so einen Schrecken einjagte, dass sie kehrt machten und schnell zurück zu den Keepern rannten. Dabei stolperte allerdings Ambo und fiel hin, sodass Sana Sana und Maramoja umdrehten, um ihm wieder auf die Beine zu helfen. Anschließend munterten sie ihn kollernd auf und bemitleideten ihn noch ein wenig. Am Nachmittag nahm dann Siangiki den kleinen Ambo unter ihre Fittiche und sorgte dafür, dass es ihm an nichts fehlte.