Freitag, 15. Januar 2021
Tusuja und Namalok waren am Morgen wieder da, nachdem sie gestern mit den Ex-Waisen durchgebrannt waren, und hatten fast die gesamte Herde mitgebracht. Die Ex-Waisen zogen bald weiter, nur Bomani blieb mit Tusuja und Namalok bei den Waisen. Er scheint es sich zur Aufgabe gemacht zu haben, auswilderungsbereite Waisen zu rekrutieren! Bei Tusuja und Namalok ist er offenbar schon auf Interesse gestoßen, und es wird sich zeigen, wer sonst alles noch bereit ist, die Wildnis auszuprobieren. Einige der Waisen, die um die sieben Jahre alt sind, scheinen dem jedenfalls nicht abgeneigt zu sein. Und tatsächlich gingen den Keepern am Nachmittag im Kone-Gebiet wieder einige ihrer Schützlinge durch die Lappen! Naseku, Kauro, Namalok, Wanjala und Oltaiyoni schlichen sich mit Bomani zusammen davon. Die Keeper suchten eine ganze Weile nach ihnen, aber als es langsam dunkel wurde, mussten sie klein beigeben und mit den anderen zur Auswilderungsstation zurückkehren. Gegen 21 Uhr erschienen die Ausreißer aber dann vollzählig und in Begleitung von Bomani an den Stallungen und wurden hinein gelassen. Bomani übernachtete draußen.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 02.01.2021
Samstag, 2. Januar 2021
Olsekki, Tusuja, Kauro und Barsilinga gingen nach dem Mittagsschlammbad mit den Ex-Waisen mit, tauchten aber zwei Stunden später wieder auf. Als es gegen Abend Zeit wurde, zur Auswilderungsstation zurückzukehren, merkten die Keeper, dass sich Barsilinga, Enkikwe und Tusuja wieder davon geschlichen hatten. Das ist nicht das erste Mal und zeigt, dass einige der Waisen wohl langsam bereit sind, das Leben in der Wildnis auszuprobieren. Es wird sich zeigen, wie lange es noch dauert, bis sie auswildern; später am Abend kamen sie erst einmal wieder zurück zu den Stallungen.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 30.12.2020
Mittwoch, 30. Dezember 2020
Kauro gab am Morgen den Weg zu den Weidegründen vor. Maramoja, die eine besondere Schwäche für Musiara hat, blieb den ganzen Morgen in seiner Nähe, um gleich bei ihm zu sein, falls er Hilfe brauchen würde. Kamok und Siangiki grasten zusammen und hatten offenbar einiges zu besprechen. Nach einer Weile schienen sie aber eine Meinungsverschiedenheit zu haben, die sie mit einer Rangelei klären mussten. Danach gingen sie beide ihrer Wege.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 27.12.2020
Sonntag, 27. Dezember 2020
Mundusi und Jotto verwickelten sich am Morgen in ein Kräftemessen, kaum dass sie aus dem Gehege gekommen waren. Nach einer Weile hatte aber Jotto offenbar keine Lust mehr, und Mundusi musste sich einen anderen Spielkameraden suchen. Er rangelte mit Tusuja weiter, aber die beiden wurden von Olsekki unterbrochen. Olsekki selbst wollte mit Oltaiyoni spielen, aber diese ist nicht für solche Albernheiten zu haben und schob ihn aus dem Weg. Beim Mittagsschlammbad gab Mapia den Weg vor, und die Waisen wälzten sich ausgiebig im Schlammloch. Kamok, Galla, Mundusi, Kauro, Tusuja und Barsilinga hatten sich schon vorher davon geschlichen und die Milchfütterung ausgelassen. Sie schlossen sich eine Stunde später wieder den anderen an.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 25.12.2020
Freitag, 25. Dezember 2020
Karisa und Pare verwickelten sich am Morgen schon wieder in ein neues Kräftemessen, als sie aus dem Gehege kamen. Mteto und Esampu grasten an der Spitze der Waisenherde und plauderten dabei ausgiebig. Im Kone-Gebiet angekommen, forderte Tusuja Ukame zu einem kleinen Ringkampf heraus; er wurde allerdings bald von Olsekki unterbrochen, der selbst mit Ukame spielen wollte. Mapia und Kauro legten eine Pause ein und kratzten sich an den vielen Felsen, die es in der Gegend gibt. Barsilinga nahm ein morgendliches Bad im Kone-See, obwohl es ziemlich kühl war. Zur Mittagszeit war es nur wenig wärmer geworden, aber die Waisen ließen sich nicht vom Baden abhalten. Am Nachmittag kamen dann Malkia und Mapia noch einmal an einem schönen Matschloch vorbei und wälzten sich genüsslich darin herum. Danach schlossen sie sich wieder ihren Freunden an, die sich unter einem Baum entspannten.

