Sonntag, 9. Juni 2019
Früh am Morgen hatten sich sechs Büffel in der Nähe der Auswilderungsstation zum Ausruhen breit gemacht. Als die Waisen herauskamen, sah Tusuja sie und machte sich gleich daran, sie zu verscheuchen. Er rannte ihnen entgegen, trompetete und jagte auf sie los. Es dauerte eine Weile, aber schließlich war er erfolgreich und kam zu seinen Freunden zurück, die sich inzwischen zum Saufen an der Tränke versammelt hatten. Er sah sehr zufrieden aus und schwang seinen Rüssel hin und her. Draußen im Busch kratzte er sich dann an einem Baum, während Roi, Naseku, Esampu und Wanjala sich auf dem Boden herumrollten. Auf dem Weg zum Schlammbad schlossen sich Melia, Kibo und Kandecha an, und jede Menge wilde Bullen tauchten am Schlammloch auf. Zurück beim Grasen verwickelten sich Kauro und Kamok in einen freundschaftlichen Ringkampf, während Tusuja Olsekki herausforderte. Am Abend kamen Orwa, Narok, Bomani, Melia, Kibo, Kandecha und Mutaras Herde zum Saufen an den Stallungen vorbei, und machten sich irgendwann mit acht wilden Bullen wieder auf den Weg.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 02.06.2019
Sonntag, 2. Juni 2019
Jede Menge Ex-Waisen tauchten am Morgen an der Auswilderungsstation auf, darunter Mulika, Mwende, Lualeni mit Baby Lulu, Galana mit Baby Gawa, Teleki, Makireti, Kilabasi, Chaimu, Rapsu, Taita und Loijuk. Vor allem Mulika und Mwende, die das letzte Mal im Oktober 2018 da gewesen waren, wiederzusehen ist großartig, ebenso Teleki, der schon seit Juli 2018 verschwunden gewesen war! Vielleicht haben die Neuankömmlinge sie angelockt. Malkia stellte sich Rapsu vor, und Tusuja plauderte ein wenig mit Makireti. Ndiwa beschäftigte sich mit Malima, und Olsekki spielte dann mit Tusuja. Die Ex-Waisen begleiteten die Waisen dann hinaus zum Grasen, bevor sie sich in Richtung Kalovoto auf machten. Maramoja graste zusammen mit Malima, und Naseku und Tusuja rollten sich auf dem Boden herum. Das lockte Kamok, Kauro, Mapia, Malima, Wanjala und Galla an, die dem Staubbad zuschauten. Kauro fing sogar an, auf Kamok herumzuklettern.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 30.05.2019
Donnerstag, 30. Mai 2019
Heute tauchten Sunyei mit Baby Siku, Kibo, Loijuk, Ishanga, Meibai und Makena, die seit einem Monat nicht mehr da gewesen waren, an den Stallungen auf, zusammen mit einem wilden Bullen und Olare, Tumaren, Melia und Kandecha. Makena stand vor dem Zugang zu den Gehegen, dort wo die Waisen herauskommen, und begrüßte sie. Kauro und Esampu gingen zur Tränke hinunter und schlossen sich dem wilden Bullen beim Saufen an, während Olsekki eine morgendliche Dehnübung an der anderen Tränke absolvierte. Roi und Mundusi spielten eine Weile mit der kleinen Siku, bevor diese wieder zu ihrer Mutter zurück wuselte. Ndiwa rollte sich ein wenig auf dem Boden herum, und Galla, der daneben stand, nutzte die Gelegenheit und kletterte auf ihr herum. Auf dem Weg zu den Weidegründen spielte Olsekki mit Garzi und Ishanga mit Olare. Sunyei begleitete die Waisen zum Kone-Gebiet und verabschiedete sich dort von ihnen. Wanjala legte eine Pause ein, um sich an einem Baum zu kratzen, und Naseku forderte Rapa zum Ringkampf heraus. Beim Schlammbad war es nicht allzu heiß, sodass die Waisen nur ihre Milch tranken, etwas Wasser soffen und dann gleich wieder grasen gingen. Kauro, Roi und Ndiwa staubten sich noch kurz ein, und Esampu, Mundusi und Galla kratzten sich an den Bäumen. Am Nachmittag grasten die Waisen gemächlich südlich des Kalovoto, und Esampu gab am Abend den Weg zurück zu den Stallungen vor.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 20.05.2019
Montag, 20. Mai 2019
Die Waisen freuten sich am Morgen, dass das Luzernenheu schon bereit lag, nachdem sie ihre Milchflaschen geleert hatten. Nach ein paar Minuten tauchten Naisula, Kitirua und Kilaguni wieder auf und geselleten sich zu ihnen. Dupotto kratzte sich den Hals, während Kauro sich den Rücken am Felsen schuffelte. Nach einem kurzen Abstecher zur Tränke ging es hinaus in den Busch, wo Kauro und Sapalan schön zusammen grasten. Beim Schlammloch war am Mittag ein sehr großer wilder Bulle zu Besuch. Kithaka, der sich weg geschlichen hatte und vor den anderen beim Schlammbad angekommen war, stellte sich zu ihm an die Tränke. Als Mteto zusammen mit Pare und Sapalan ankam, trank sie schnell ihre Milch aus und rannte dann geradewegs zur Tränke – der wilde Bulle erschrak so, dass er sich schnell davon machte! Ein paar der Waisen spielten ein wenig im Schlammloch, und Kilaguni und Garzi starteten einen Ringkampf. Am Nachmittag spielten die Waisen dann in einem Wasserloch am Wegesrand. Narok fand keinen Platz mehr darin und fing an, am Rand im Boden herumzustochern. Kilaguni und Ukame vertrieben sich inzwischen die Zeit mit Rangeleien, genauso wie Mundusi und Pare, bis es schließlich zurück zu den Stallungen ging.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 17.05.2019
Freitag, 17. Mai 2019
Narok, Orwa und Bomani kamen am Morgen zu Besuch, genauso wie einige wilde Bullen, die sich das Wasser aus der Tränke mit den Waisen teilten. Draußen im Busch tauchte auch Mutaras Gruppe auf. Orwa war nach Spielen zumute, und er rollte sich auf dem Boden herum. Roi ging zu einem Baum, um sich zu kratzen, während Olsekki und Maramoja zusammen grasten. Mutara und ihre Kollegen kamen auch mit zum Schlammbad, wo sich ihnen noch Kilaguni, Kasigau und Zurura anschlossen. Kilaguni startete einen Ringkampf mit Zurura. Olsekki hob seine Milchflaschen selbst mit dem Rüssel auf, sodass ihn niemand füttern musste. Suguta soff frisches Wasser direkt aus dem Rohr des Wassertransporters. Als alle ihren Durst gelöscht hatte, ging es wieder hinaus in den Busch, wo weiter gegrast wurde und die Waisen sich im Schatten der Bäume vor der Sonne versteckten. Später spielten sie in einem Wasserloch am Wegesrand, und Garzi kratzte sich den Bauch, während Kauro und Maramoja sich verspielt auf dem Boden herumrollten. Mutara machte auch mit, und als sie genug gespielt hatten, ging es zurück nach Hause.

