Donnerstag, 10. Januar 2019
Am Morgen hatten Bada und Rorogoi eine ausführliche Unterhaltung an der Auswilderungsstation, und sie legten ihre Rüssel aufeinander ab und umschlangen sich dann auch damit. Arruba kam dazu und quetschte sich in die Mitte, sodass die Unterredung bald beendet war. Die kleine Tahri kuschelte sich an ihre Adoptivmama Ndii, während Lentili und Mudanda schon einmal zu den Weidegründen aufbrachen. An der Westseite des Mazinga-Bergs gingen Mashariki, Kihari, Nelion und Bada bergauf, um weiter oben nach frischem Grün zum fressen zu suchen. Ishaq-B versuchte wieder, Mbegus kleine Herde von Kenia und ihren Freunden weg zu manövrieren, aber Mbegu protestierte irgendwann und legte Veto ein und blieb mit ihren Schützlingen zum Spielen in einem Graben am Fuß des Berges. Niemand wollte heute zum Wasserloch, da es wieder kühl und bewölkt war.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 08.01.2019
Dienstag, 8. Januar 2019
Gleich früh am Morgen um 6:30 Uhr kam Emilys Herde wieder an den Stallungen vorbei, kurz nachdem die Waisen ihre Milchflaschen geleert hatten. Bei dem Ansturm der Ex-Waisen trauten sich die Kleinen nicht so recht ans Luzernenheu und überließen es ihren älteren Artgenossen. Lempaute wollte den Waisen Hallo sagen, aber Kenia sah sehr entschlossen aus, sie nicht an ihre Schützlinge heranzulassen – man konnte sehen, wie ihr vor lauter Aufregung die Flüssigkeit aus den Schläfendrüsen lief. Mbegu diskutierte inzwischen mit Taveta, um ihn dazu zu bringen, ihr den Kratzfelsen zu überlassen, und nach einer Weile ließ er sie auch heran. Sinya berüsselte sich mit Panda in einem Gehege. Schließlich sammelte Kenia ihre Freunde zusammen und machte sich mit ihnen auf in den Busch. Emilys Herde folgte ihnen ein Stück, und Panda hatte noch eine ordentliche Rangelei mit Eve, die von dem jungen wilden Bullen, der die Ex-Waisen begleitete, unterbrochen wurde, bevor die beiden Herden in verschiedene Richtungen auseinander gingen. Eine andere wilde Elefantenherde leistete den Waisen am Morgen Gesellschaft und begleitete sie zur Milchfütterung. Die wilden Elefanten zogen sich zurück, als sie sahen, wie die Keeper die Waisen fütterten, und kam erst zum Baobab-Wasserloch zurück, als diese wieder aufgebrochen waren.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 07.01.2019
Montag, 7. Januar 2019
Tahri positionierte sich am Morgen wieder strategisch günstig, um als erste an die Milchflaschen heranzukommen. Godoma und Ngilai folgten ihr auf dem Fuß und schlangen die leckere Milch herunter. Nach dem Luzernenheufrühstück ging es hinaus zu den Weidegründen. An der Nordseite des Mazinga-Bergs trafen die Waisen auf Emilys Herde. Ein großer wilder Bulle, der die Ex-Waisen begleitet, verscheuchte einen jüngeren Bullen, und auch Ex-Waise Mzima musste ab und zu vor dem Bullen die Flucht antreten. Lempaute war begeistert, die Waisen wiederzusehen und kam aufgeregt zu Kenia und ihren Freunden gelaufen. Diese verkrümelten sich aber schnell, als sie die kämpfenden Bullen hörten. Lempaute rannte dann hinter Godoma, Ndotto, Lasayen und Ngilai her, aber die vier zogen sich lieber schnell zurück. Schließlich machte sich Emily mit ihrer Herde in Richtung des Voi-Flusses auf. Am Baobab-Wasserloch trieb am Mittag ein Löwenrudel ihr Unwesen, sodass die Waisen ihre Milch woanders bekamen. Als die Löwen schließlich von dannen gezogen waren, konnten sie noch ihren Durst am Wasserloch löschen und ein Bad genießen, während die Keeper wachsam auf sie aufpassten.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 05.01.2019
Samstag, 5. Januar 2019
Kurz vor Mittag begann Ndotto, sich in einem Graben herumzurollen und sich dort mit Erde einzustauben. Die anderen aus Mbegus Gruppe machten auch mit, während Kenia und ihre Freunde lieber weiter grasten. Murit war offenbar neidisch auf Ndottos Show und forderte ihn zu einem Ringkampf heraus. Ndotto rangelte im Sitzen mit ihm, aber dann kam Ngilai dazu und legte sich auf Ndotto, sodass dieser schließlich aufstehen musste. Wenig später machten sich die Waisen dann auf zum Baobab-Wasserloch.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 04.01.2019
Freitag, 4. Januar 2019
Ndoria ärgerte am Morgen Suswa und Rorogoi, als alle Luzernenheupellets futterten. Kenia, Ndii und Kihari kamen dazu, um die Gemüter wieder zu beruhigen. Ishaq-B und Lentili übernahmen dann die Führung auf dem Weg in den Busch. Tundani, Bada, Mbegu und Godoma blieben noch kurz zurück, um auch alle Reste von Pellets aufzufressen. Auf dem Weg zu den Weidegründen schubste Tahri Araba von hinten – vielleicht war sie neidisch auf sie, weil Kenia, die eigentlich ihre Adoptivmama ist, an Arabas Seite ging. Ihr Mittagsmilch bekamen die Waisen an der Westseite des Mazinga-Bergs, denn es war kühl und windig, und sie kamen den ganzen Tag gar nicht zum Wasserloch.

