Freitag, 11. Oktober 2019
Maktao ist ein großer Freund von Ringkämpfen. Wenn er morgens aus dem Stall kommt, will er gleich spielen, und das geht so bis zum Mittagsschlammbad. Meistens spielt er mit Sattao, Dololo oder Musiara, aber am liebsten mit Musiara! Die beiden scheinen etwa gleich stark zu sein und rangeln mit Vorliebe miteinander. Bei der heutigen Mittagsfütterung begann er, kaum dass er seine Milchflasche geleert hatte, nach Musiara Ausschau zu halten. Als er ihn gefunden hatte, verfolgte er ihn um das Wasserloch herum und versuchte, ihm auf den Rücken zu klettern. Schließlich drehte Musiara sich um, und es begann ein Kräftemessen, das fast 20 Minuten dauerte. Kiasa und die Keeper machten ein paar Versuche, die beiden zu trennen, aber sie waren zu vertieft in ihre Rangeleien! Am Ende versuchte Maktao, Musiaras Schwanz zu erwischen – das gefiel diesem gar nicht, und er ging davon, womit die Spiele beendet waren.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 07.10.2019
Montag, 7. Oktober 2019
Larro und Sattao scheinen sich an ihre neuen Gehege gewöhnt zu haben und sind zufrieden damit. Musiara und Kiasa haben sich allerdings noch nicht damit abgefunden und gestern Abend machten die beiden einige Schwierigkeiten. Musiara war kaum davon abzubringen, in seinen alten Stall neben Luggard zu gehen. Am Ende ließ er sich von den Keepern überzeugen und ging in sein neues Gehege, aber er stieß die ganze Nacht hindurch von Zeit zu Zeit gegen das Tor. Kiasa rannte am Abend dreimal zurück in die Büsche, weil sie nicht in ihr neues Gehege wollte, und beim vierten Versuch klappte es endlich – als sie von Tagwa, Tamiyoi, Enkesha und Maisha eskortiert wurde! Sie musste allerdings den Umweg über Tamiyois Gehege nehmen, das direkt daneben liegt und durch ein Tor mit ihrem eigenen getrennt ist.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 05.10.2019
Samstag, 5. Oktober 2019
Musiara ist meistens ein umgänglicher und freundlicher Junge. Er tut sein bestes, dass es allen um ihn herum gut geht. Heute staubte er sich gerade auf einem Erdhaufen ein, als Kiasa dazukam und mitmachen wollte. Sie begann, den Erdhaufen herunter zu rutschen, und als Larro die beiden sah, beschloss auch sie mitzumachen. Sie krabbelte auf Kiasa und Musiara herum, und die drei hatten viel Spaß zusammen. Draußen im Wald ist Musiara normalerweise unabhängig und grast gern abseits der anderen. Er schließt sich seinen Freunden nur an, wenn ihm danach ist und wenn er in Spiellaune ist.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 03.10.2019
Donnerstag, 3. Oktober 2019
Kiasa sorgte heute für Ruhe und Ordnung, als Dololo und Maktao nicht aufhören wollten zu raufen. Die beiden Jungs ließen sich einfach nicht im Zaum halten, was auch immer die Keeper versuchten; sie schubsten, rangelten und kletterten aufeinander herum, direkt neben den Schulkindern, die ihnen von hinter dem Absperrband zuschauten. Maktao ist dabei noch etwas vorsichiger im Vergleich zu Dololo, der ein echter Draufgänger ist! Am Ende kam Kiasa herüber und schob die beiden Raufbolde auseinander. Es ist toll zu sehen, dass Kiasa ein wenig für Ordnung sorgt, anstatt wie früher selbst Unruhe zu verbreiten!
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 02.10.2019
Mittwoch, 2. Oktober 2019
In der Nacht gab es großes Geschrei und Gejammer, weil einige der Babys in neue Gehege umziehen mussten. Es nützt aber alles nichts, denn sie müssen sich auch an Veränderungen gewöhnen, wenn sie einmal in der Wildnis leben werden. Sattao, Musiara, Larro und Kiasa bekamen neue Gehege. Larro zog in den Stall ein, in dem bisher Kiasa wohnte, denn sie braucht noch einen geschlossenen Stall in der Nacht. Kiasa, Musiara und Sattao zogen in offenere Gehege um, da sie jetzt schon älter sind und sich langsam an mehr Freiheit gewöhnen sollen. Larro schien sich zunächst mit ihrem neuen Zuhause angefreundet zu haben, aber in der Nacht bellte sie herum und versuchte, das Eingangstor hoch zu klettern, um in ihren alten Stall zu kommen. Auch Musiara schien sich erst einmal wohl zu fühlen, aber später rüttelte er an seinem Tor und wollte zurück in seinen Stall neben seinem besten Freund Luggard. Am schlimmsten war es aber für Kiasa – sie begann sofort, sich zu beschweren, als sie in ihrem neuen Gehege ankam. Sie jammerte die ganze Nacht, stieß gegen das Tor und kletterte daran herum, sodass die Keeper kaum ein Auge zu machen konnten! Am nächsten Morgen döste sie draußen im Wald die meiste Zeit, weil sie nach der ganzen Unruhe in der Nacht kaum geschlafen hatte und sehr müde war.

