Waisenblogs-Beitrag Nursery, 15.12.2018

Samstag, 15. Dezember 2018
Bei der öffentlichen Besuchsstunde waren heute Maisha und Emoli die aktivsten Waisen. Nachdem Maisha ihre Milchflasche geleert hatte, war ihr nach spielen zumute, und sie ging zu Enkesha. Diese war allerdings nicht interessiert, und so versuchte sie es bei Musiara. Er rannte aber weg, weil er dachte, Maisha wollte ihn ärgern – das tut sie manchmal! Emoli stand daneben und schaute Maisha zu, und schließlich kam sie zu ihm gelaufen. Emoli machte sofort mit, denn er spielt auch gern mit den anderen, wenn er in der richtigen Stimmung ist. Die beiden hatten jede Menge Spaß; sie jagten sich gegenseitig, rangelten miteinander und kletterten aufeinander herum. Kiasa und Maktao vertrieben sich unterdessen die Zeit im Schlammloch; sie spielten einträchtig nebeneinander, ohne miteinander zu streiten, wie sie es sonst häufig tun!

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 11.12.2018

Dienstag, 11. Dezember 2018
Die ganze Nacht hindurch hatte es geregnet, und die Babys konnten nicht gut schlafen. Kiasa, Maktao und Sattao mögen den Regen gar nicht, und keiner der Elefantenwaisen war allzu begeistert, am Morgen herauszukommen. Nur Nashorn Maxwell war ganz in seinem Element und verwandelte sein Reich in ein einziges Schlammbad! Schließlich machten sich die Elefanten doch auf in den Wald. Sagala, Enkesha, Maisha und Kiasa versammelten sich um einen Busch und fraßen von ihm. Emoli, Sattao und Maktao dagegen spielten begeistert im Matsch. Emoli und Maktao starteten einen Ringkampf, bevor sie sich schließlich hinlegten und sich am Boden herumrollten. Als Sattao die beiden sah, schloss er sich ihnen gleich an. Tagwa sah ihr Lieblings-Kind Sattao und kam herüber gelaufen, um ebenfalls mitzumachen. Am Ende graste niemand mehr, und alle spielten ausgelassen im Regen. Dololo, Mukkoka und Luggard blieben noch in ihren Ställen, bis der Regen aufhörte.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 27.11.2018

Dienstag, 27. November 2018
Manchmal kommt Kiasas alte Ungezogenheit wieder durch, vor allem, wenn es darum geht, soviel Milch wie möglich zu ergattern! Nachdem sie heute bei der 9-Uhr-Fütterung ihre eigenen knapp 2 Liter leergetrunken hatte, eilte sie hinüber zu Dololo, der gerade in aller Ruhe seine Portion trank. Sie tat erst so, als wollte sie nur unschuldig vorbei gehen, aber im letzten Moment schlug sie einen Haken und verpasste Dololo einen heftigen Schubser! Der arme Dololo ist noch etwas schwächlich und verlor die Balance, aber ihr Überraschungsangriff erwischte auch den Keeper auf dem falschen Fuß, sodass ihm die Flasche aus der Hand rutschte und einiges verschüttet wurde. Er hatte sich aber schnell wieder gefangen, während Dololo sich noch aufrappelte, und scheuchte Kiasa davon, um sich in Ruhe um Dololo kümmern zu können. Damit hatte Kiasa aber noch nicht genug, und sie versuchte es sogar noch bei Tagwa! Diese kennt sie aber schon gut und ist außerdem auch groß genug, die Flasche so hoch halten zu können, dass Kiasa nicht herankommt. Schließlich gab Kiasa auf und machte sich ins Gebüsch davon, wo sie auf den grasenden Maktao traf. Aus lauter Frust ging sie zu ihm und biss ihn in den Schwanz, was einen neuerlichen Streit zwischen diesen beiden Babys nach sich zog!

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 26.11.2018

Montag, 26. November 2018
Das Wetter ist gerade sehr wechselhaft in Nairobi und es regnet viel. Heute Morgen war es sehr kühl und der Himmel war bewölkt, sodass die ganz Kleinen Mukkoka und Dololo ihre Decken tragen mussten, damit sie warm blieben. Die anderen jüngeren Waisen wie Kiasa, Maktao und Musiara suchten Schutz bei den älteren. Maktao blieb die ganze Zeit dicht bei Tagwa, Musiara hielt sich an Sana Sana, und Kiasa, obwohl sie die frechste von allen ist, fand Unterschlupf bei Malkia. Ndiwa, die eigentlich auch alt genug ist, Mini-Leitkuh zu sein, ist ein sehr unabhängiger Elefant und grast häufig abseits der anderen. Bei strömendem Regen stellen sich die Waisen unter den Bäumen mit den größten Blättern unter. Nur Jotto und Mapia trotzten heute dem Wetter und grasten weiter, als wäre nichts geschehen. Ab und zu stocherten sie mit ihren Stoßzähnen in der lockeren Erde herum.