Samstag, 7. März 2020
Ngasha tauchte bei der Mittagsfütterung auf und schien eine Milchflasche zu erwarten, denn er sperrte den Mund weit auf! Zu seiner Enttäuschung hatten die Keeper ihn aber nicht eingeplant, und so ging er leer aus. Die Keeper freuten sich aber natürlich trotzdem, ihn wiederzusehen!
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 06.03.2020
Freitag, 6. März 2020
Am Morgen kamen Faraja und Zongoloni aus dem Gebüsch, nachdem sie die Nacht im Wald verbracht hatten, und schlossen sich den Waisen an. Lima Lima schaute einem Affen mit einem kleinen Baby zu, bevor sie Ngasha folgte. Er brachte die Waisen zu einer Stelle, an der die Wasser-Pipeline beschädigt war und sie von dem frischen Wasser, das heraus lief, saufen konnten. Zongoloni fühlte sich danach wohl frisch gestärkt und machte sich daran, einen Baum in der Nähe umzustoßen. Er war aber eine Nummer zu groß für sie, und schließlich gab sie auf.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 04.03.2020
Mittwoch, 4. März 2020
Die beiden Albino-Jungs Jasiri und Faraja verwickelten sich heute in ein Kräftemessen, und Jasiri tat sein bestes, um Faraja zu besiegen. Faraja hat allerdings einiges gelernt, seit er mehr draußen in der Wildnis unterwegs ist, und am Ende behielt er die Oberhand. Lima Lima ging irgendwann dazwischen, um die beiden Raufbolde dazu zu bewegen, mit zu den Umani-Hügeln zu kommen und dort zu grasen, statt noch weiter zu rangeln. Die anderen drei halbunabhängigen Waisen ließen sich heute nicht blicken; vermutlich sind sie tiefer in den Wald hinein gegangen, und es war ihnen zu weit bis zur Auswilderungsstation.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 02.03.2020
Montag, 2. März 2020
Alamaya dachte heute, er wäre schon groß und könnte auf eigene Faust losziehen. Er überlegte es sich allerdings schnell anders, als er lautes Bellen von wilden Elefanten im Wald hörte. Er rannte zurück zu Quanza, die aber nicht besonders besorgt zu sein schien und weiter ihre Zweige futterte. Mwashoti hatte das Geschrei auch gehört und stellte die Ohren auf; er konnte aber nicht so recht ausmachen, aus welcher Richtung es kam, und so zog er sich lieber zu Murera zurück. Quanza hob kurz den Rüssel, um zu schnuppern, aber graste gleich weiter, nachdem sie festgestellt hatte, dass es nur ihre wilden Freunde und ein paar lärmende Paviane waren.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 01.03.2020
Sonntag, 1. März 2020
In den letzten Monaten konnte sich Jasiri nicht so recht entscheiden, ob er sich den Ausreißern anschließen oder lieber bei der Waisenherde bleiben sollte. Inzwischen ist er nun häufiger mit Zongoloni, Faraja, Ziwa und Ngasha unterwegs. Heute zog er mit ihnen los und graste mit ihnen im Wald. Gegen Abend kam er aber doch wieder zurück zur Herde.

