Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 07.01.2020

Dienstag, 7. Januar 2020
Alamaya hielt heute an einem Wegweiser an und schuffelte sich an ihm. Die Wegweiser bieten den Waisen immer wieder gute Gelegenheiten zum kratzen, und Alamaya war heute sehr gründlich dabei! Er tänzelte fast um ihn herum und schuffelte sich am ganzen Körper, bevor er den anderen auf dem Weg zu den Umani-Hügeln folgte.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 06.01.2020

Montag, 6. Januar 2020
Ngasha ist in letzter Zeit sehr unabhängig geworden und ist häufig mit einer wilden Herde unterwegs. Er kommt auch nicht mehr jeden Morgen zu den Stallungen, wie er es bis vor kurzem noch tat. Heute Morgen tauchte er aber auf und blieb auch bei den Waisen, die in der Nähe der Umani-Hügel grasten. Shukuru hörte ihn kollern, als er am Morgen ankam, und eilte zu ihm hin, um ihn zu begrüßen; dabei vergas sie allerdings nicht, weiter auf den Zweigen herumzukauen, die sie von den Bäumen abgebrochen hatte.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 05.01.2020

Sonntag, 5. Januar 2020
Die älteren Waisen, die jetzt über Nacht draußen im Wald bleiben, kommen normalerweise morgens zurück, um den anderen Hallo zu sagen; nur Zongoloni und Ziwa sind manchmal nicht dabei. Heute kam allerdings niemand vorbei, was die Keeper etwas verwunderte.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 04.01.2020

Samstag, 4. Januar 2020
Die Waisen waren heute etwas zu früh bei der Mittagsfütterung und mussten ein paar Minuten warten, bis das Fahrzeug mit der Milch ankam. Als Shukuru es kommen sah, rannte sie ihm entgegen, und der Rest der Herde folgte ihr auf dem Fuß. Sie war als erste da und so bekam sie auch als erste ihre Flasche von den Keepern. Als sie fertig war, ging sie zum Wasserloch und bespritzte sich ausgiebig mit Matsch. Ziwa dagegen ging lieber zum Staubhaufen, nachdem er ausgetrunken hatte, und duschte in roter Erde, die er in die Luft blies.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 01.01.2020

Mittwoch, 1. Januar 2020
Bei der Mittagsfütterung standen die Flaschen für die Waisen bereit, als Lima Lima, Alamaya und Shukuru als erste angerannt kamen. Shukuru bekam ihre Milch von einem Keeper, Lima Lima hob ihre Flasche selbst auf, und nach ein paar Sekunden war sie schon leer! Am Nachmittag tobten die Jungs herum und rauften miteinander. Shukuru und Mwashoti suchten sich lieber ein ruhiges Plätzchen, wo sie schön zusammen grasen konnten.