Montag, 19. August 2019
Am Abend blieben Faraja, Ziwa und Ngasha wieder draußen im Wald, und diesmal schafften sie es, auch Lima Lima zu überreden, ihnen zu folgen. Die Keeper waren nicht gerade begeistert, dass sie Alamaya zurückließ, denn er und auch die anderen Waisen vermissen sie. In der Nacht hörten die Keeper dann Lima Lima trompeten, als sie zurück zur Auswilderungsstation kam, und als ein Keeper sie herein ließ, verlangte sie nach ihrer Flasche. Diese war aber schon von den anderen ausgetrunken worden, denn die Keeper hatten nicht damit gerechnet, dass sie mit den Jungs verschwinden würde. Also musste sie bis zum Morgen warten. Trotz allem gehört es natürlich zum Auswilderungsprozess dazu, dass die Waisen langsam ihre eigenen Wege gehen und ausprobieren, wie es ihnen in der Wildnis geht.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 18.08.2019
Sonntag, 18. August 2019
Als die Waisen am Mittag zur Fütterung kamen, schienen Lima Lima und Zongoloni sich ein Wettrennen zu liefern. Lima Lima war natürlich die Gewinnerin, denn niemand ist so versessen auf ihre Milch und kann ihr so schnell entgegen rennen wie sie! Die anderen halten lieber etwas Abstand, damit Lima Lima nicht versucht, ihnen die Flasche zu stehlen, und die Keeper haben meist alle Hände voll zu tun, sie davon abzuhalten.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 17.08.2019
Samstag, 17. August 2019
Ziwa und Ngasha interessierten sich auch gar nicht für die Pellets, sondern machten sich gleich auf in den Wald. Einer der Keeper ging ihnen hinterher, um sie zurück zu bringen, aber Ziwa hatte es eilig, sodass er ihn seiner Wege gehen ließ. Am Nachmittag gerieten dann Ziwa, Ngasha und Faraja mitten in eine große Herde grasender Büffel. Die Büffel scheuchten die jungen Bullen davon, und sie trompeteten laut, um die Keeper um Hilfe zu rufen! Diese hörten es, pfiffen und riefen sie mit dem Namen, und bald kamen die drei Jungs aus dem Wald zurück zu ihren Keepern gerannt.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 17.08.2019
Samstag, 17. August 2019
Mwashoti und Shukuru waren am Morgen gar nicht an den Luzernenheupellets interessiert, sondern ließen sich lieber die Akazienschoten schmecken, die von den Bäumen heruntergefallen waren. Sie rannten eilig um den Vorratsraum herum, wo sie lagen, und überließen die Pellets den anderen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 16.08.2019
Freitag, 16. August 2019
Murera und Sonje trafen im Wald auf einige wilde Bullen, und einer war sehr an Sonje interessiert. Sie begrüßte ihn freundlich, aber Murera wollte nichts davon wissen und hielt sich zurück. Sonje dagegen schien ihn zu mögen und blieb den ganzen Tag bei ihm; sie verpasste so gar ihre mittägliche Milchflasche! Erst gegen Abend, als es Zeit für den Heimweg wurde, kam sie wieder zur Waisenherde zurück.

