Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 15.06.2021

Dienstag, 15. Juni 2021
Sonje und Faraja waren heute wie aufgedreht – sie tobten im Wald herum und trampelten kleine Bäume und Büsche nieder. Als sie anfingen, an einem großen Baum zu rütteln, auf dem eine Gruppe Affen saß, fingen diese an zu schreien und zu protestieren. Ngasha und Ziwa kamen dazu und bremsten Sonje und Faraja ein wenig.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 15.06.2021

Dienstag, 15. Juni 2021
Maktao und Kiombo stahlen sich heute in den Lagerraum, ohne dass die Keeper es bemerkten, und stibitzten einen Sack Luzernenheupellets! Sie zogen ihn schleppten bis vor das Tor der Auswilderungsstation und wollten ihn wohl mit in den Wald nehmen! Dort wurden sie allerdings von Lima Lima und Mwashoti abgefangen, doch bevor die beiden mit den Jungs schimpfen konnten, kamen Sonje und Murera dazu und beruhigten die Gemüter. Mwashoti und Lima Lima versuchten, die Gelegenheit zu nutzen und sich selbst mit den Pellets aus dem Staub zu machen, aber diesmal waren die Keeper schneller und brachten den Sack zurück ins Lager. Maktao und Kiombo wurden zum Luzernenheufrühstück gebracht, wo sie sich bedienen konnten.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 14.06.2021

Montag, 14. Juni 2021
Lima Lima wartete am Morgen am Tor der Auswilderungsstation, nachdem sie die Nacht draußen bei einer wilden Herde verbracht hatte. Sie ist ganz wild darauf, die kleinen Kälber der wilden Herden kennenzulernen, und sie ist bei den wilden Elefanten – ob es Familien oder Bullen sind – auch sehr beliebt. Heute Morgen verpasste sie dadurch allerdings ihre Flasche, und so hatte sie es am Mittag besonders eilig, damit ihr die leckere Milch nicht gleich wieder entging!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 14.06.2021

Montag, 14. Juni 2021
Die Keeper mussten heute mit Mwashoti schimpfen, nachdem er Maktao am Schwanz gezogen hatte. Er verdrückte sich zur Auswilderer-Herde und blieb mit ihnen über Nacht draußen im Wald.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 13.06.2021

Sonntag, 13. Juni 2021
Am Nachmittag im Wald merkten die Keeper, dass Murera verschwunden war. Einer der Keeper ging zurück zu der Stelle, an der sie sie zuletzt gesehen hatten, und dort war sie tatsächlich und graste fleißig. Allerdings hatte sich inzwischen eine große Büffelherde um sie herum versammelt, die erst einmal verscheucht werden musste, sodass Murera mit zu den anderen kommen konnte. Nach der Mittagsfütterung ging sie dann wieder ihrer eigenen Wege und machte sich in Richtung der Chyulu-Berge auf. Als es am Abend Zeit wurde, zu den Stallungen zurückzukehren, wussten aber Zongoloni und Jasiri genau, wo sie suchen mussten; sie holten sie ab und brachten sie dorthin, wo die Keeper und die anderen Waisen warteten.