Freitag, 14. Juni 2019
In den Hügeln war es heute sehr neblig, sodass Keeper und Waisen kaum sehen konnten, wohin sie gingen. Am späten Vormittag kam die Sonne durch, aber es blieb trotzdem kühl. Nach der Mittagsmilch wollte niemand so recht baden, und die Keeper wärmten sich mit ihren Pullovern und Mänteln. Shukuru nahm ein paar Schlucke Wasser, und Ngasha hielt gebührend Abstand und schaute ihr zu. Nachdem die Keeper ihr Mittagessen beendet hatten, brachen sie Seite an Seite mit Shukuru wieder auf. Lima Lima kam herbei und sagte Shukuru Hallo, bevor die beiden weiter in den Wald hinein gingen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 13.06.2019
Donnerstag, 13. Juni 2019
Die Waisen besuchten heute ein neues Gebiet zum Grasen, zu dem sie von Faraja und Ziwa geführt wurden – die beiden stromern gern in unbekannten Gegenden herum und suchen ihre wilden Artgenossen. Murera und Sonje schienen etwas verwirrt zu sein von der unbekannten Gegend und trompeteten herum, sodass die Keeper zu ihnen gingen und sie beruhigten. Es ist wichtig, dass die Waisen lernen, sich gut in der Umgebung auszukennen, damit sie viele verschiedene Orte zum Grasen finden, wenn sie einmal ausgewildert sind.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 12.06.2019
Mittwoch, 12. Juni 2019
Die Waisen bekamen heute im Wald wieder Gesellschaft von vielen wilden Herden. Faraja war lange bei seinen wilden Artgenossen, sodass die Keeper schon dachten, er wollte gar nicht mehr zurückkommen! Auch Ziwa wollte bei ihnen bleiben, aber er benahm sich wohl daneben und wurde von den jungen Bullen der Herde weggescheucht. Mwashoti und Alamaya versuchten, sich den wilden Elefanten entgegen zu stellen, aber es waren zu viele, und so mussten die Waisen schließlich Platz machen. Bei der Mittagsfütterung war Zongoloni die erste, dicht gefolgt von Alamaya und Jasiri. Auch die jüngeren Waisen bekommen jetzt nur noch eine Flasche Milch, denn sie sind auch schon alt genug, um langsam entwöhnt zu werden.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 11.06.2019
Dienstag, 11. Juni 2019
Die Waisen waren am Morgen prächtig gelaunt, und Shukuru war als erste draußen, wo es die Luzernenheupellets gab. Lima Lima und Zongoloni wollten dann auf dem Weg in den Wald das Kommando übernehmen, aber Sonje und die Keeper überholten sie und begleiteten Shukuru, die ganz vorne lief. Als die Waisen an den Quellen vorbeikamen trompeteten Murera und Sonje und jagten auf die Krokodile los, die am Ufer lagen – sie wollten ihre Herde beschützen! Die Krokodile ließen sich schließlich beeindrucken und traten die Flucht an.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 10.06.2019
Montag, 10. Juni 2019
Quanza und Lima Lima geraten in letzter Zeit häufiger in ihrem Gehege aneinander – sie versuchen, sich gegenseitig das Grünfutter streitig zu machen. Quanza nervt manchmal sogar Lima Lima, nachdem sie ihre Milch getrunken hat, und will etwas von Lima Limas Milch ab haben. Die Keeper müssen ab und zu mit ihnen schimpfen!

