Donnerstag, 4. April 2019
Die Waisen bekamen am Morgen wieder Besuch von wilden Elefanten, darunter ein paar Kühe mit kleinen Kälbern. Sie konnten es kaum erwarten, ihre wilden Artgenossen zu begrüßen und standen schon an ihren Toren. Als sie herauskamen, wurden auch ein paar der wilden Kälber neugierig und näherten sich vorsichtig. Zongoloni streckte den Rüssel zu einem von ihnen aus, was das Kalb offenbar erschreckte, sodass es laut trompetete! Zwei der Kühe kamen gleich herbei gerannt, um nachzusehen, was los war. Als die Waisen und ihre Keeper das sahen, zogen sie sich lieber schnell zurück und machten sich ans Grasen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 03.04.2019
Mittwoch, 3. April 2019
In der Nähe der Chyulu-Berge kamen die Waisen heute an einer großen buschigen Akazie vorbei, die offenbar die wilden Elefanten umgestoßen hatten. Sonje und Ngasha sahen den Baum als erste und brachten ihre Freunde zu ihm. Quanza und Zongoloni wollten die Beute nicht mit den anderen teilen und stellten sich ihnen in den Weg. Ziwa war allerdings der Baum nicht geheuer, und er graste lieber auf eigene Faust in der Nähe.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 01.04.2019
Montag, 1. April 2019
Die Waisen waren am Morgen gut gelaunt, als sie in den Busch aufbrachen. Murera und Sonje kamen zu Mwashoti und Alamaya und kollerten ihnen Guten Morgen zu. Als es auf in den Wald ging, passte Mwashoti auf, dass Murera und Sonje ihn nicht versehentlich bei Ziwa zurückließen. Im Wald trafen die Waisen auf ein paar grasende Büffel. Shukuru war neugierig und wollte sie sich aus der Nähe ansehen; sie merkte aber bald, dass sie ihnen besser nicht alleine zu nahe kommen sollte, und ging schnell wieder zu den Keepern und den anderen Waisen zurück.
Die Waisen im Juni
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Juni 2019
Im Juni haben wir uns von 5 weiteren Nairobi-Waisen verabschiedet: Jotto, Ambo, Tagwa, Sagala und Emoli haben das allseits bekannte Lkw-Gewöhnungstraining durchlaufen und während Jotto und Ambo anschließend in die Auswilderungsstation nach Ithumba umgezogen sind, wird das neue Zuhause von Tagwa, Sagala und Emoli in Zukunft Voi sein. Nach der Regenzeit ist der ideale Zeitpunkt für diesen Teil des Auswilderungsprozesses, weil dann der Nationalpark Tsavo-Ost, wo sich unsere Auswilderungsstationen befinden, nicht ganz so unbarmherzig heiß und karg ist. Genauso wie alle anderen Elefantenwaisen, werden auch sie noch einige Jahre in menschlicher Obhut bleiben müssen, schon allein, weil sie noch Milch brauchen, aber der Anfang ist gemacht. „Die Waisen im Juni“ weiterlesen
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 31.03.2019
Sonntag, 31. März 2019
Bei der Mittagsfütterung tranken die Waisen ihre Flaschen leer und machten sich dann eilig auf zum Wasserloch. Dort planschten sie ausgiebig und bedeckten sich genüsslich mit Matsch. Sogar Shukuru badete mit, aber natürlich in einem kleinen Wasserloch auf der Seite. Sie kam vor den anderen heraus und wartete dann im Schatten auf sie. Als die Albinos aus dem Schlammloch kamen, konnte man sie kaum unterscheiden, so matschbedeckt waren sie!

