Dienstag, 31. Juli 2018
Es war den ganzen Tag kühl, und am Heimweg am späten Nachmittag sahen alle Waisen sehr müde aus. Shukuru löste Mwashoti an der Spitze der Herde ab, als sie zu ihren Milchflaschen nach Hause gerannt kamen. Nachdem sie alle ihre Milch getrunken hatten, schaute Alamaya zwischen den Holzpfosten hindurch ins Gehege von Murera und Sonje. Murera kollerte allen ihren Schützlingen zu, die kollernd antworteten. Ein Dikdik stand am Tor und wollte hereingelassen werden, und die Elefanten waren sehr erstaunt – mit so einem Besuch hatten sie offenbar nicht gerechnet. Sie protestierten trötend und waren nicht damit einverstanden, dass um diese Zeit noch jemand hereingelassen wird!
Waisenblogs-Bilder Kibwezi, 30.07.2018
Montag, 30. Juli 2018
Alamaya im Wald
Zongoloni grast in den Büschen
Quanza beim Grasen
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 30.07.2018
Montag, 30. Juli 2018
Am Morgen hielten alle die Augen offen, ob Osama noch in der Nähe war. Die Keeper verließen sich auf Lima Lima, die sich gut überlegt, wohin es gehen soll. Zongoloni und Quanza halfen ihr heute, denn Sonje schien unruhig – vielleicht wegen ihres wilden Verehrers. Quanza und Zongoloni führten die anderen zu den Wasserquellen, wo sie soffen. Faraja und Jasiri bekamen die Hitze zu spüren und kühlten sich im Wasser ab. Die Krokodile, die sich sonnten, flüchteten sich ins Wasser, damit sie nicht von den Elefanten zertrampelt werden würden.
Waisenblogs-Bilder Kibwezi, 29.07.2018
Sonntag, 29. Juli 2018
Lima Lima wedelt mit den Ohren
Shukuru beim Schlammbad
Ziwa rührt mit den Füßen ein wenig Matsch an
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 29.07.2018
Sonntag, 29. Juli 2018
Am Morgen machten sich Alamaya und Lima Lima zu den Quellen auf. Shukuru ging hinterher und hob den Rüssel in die Luft, um herauszufinden, ob der wilde Bulle Osama in der Nähe war. Lima Lima entdeckte ihn hinter einem großen Baum, wo er auf Sonje wartete, und kam zurück gerannt. Sonje ging gleich zu ihm, woraufhin er ihr mit dem Rüssel den Kopf tätschelte. Alamaya und Lima Lima kollerten sich zu, vorsichtig zu sein, und gingen zu den Keepern, um auf sie aufzupassen.

