Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 27.06.2018

Mittwoch, 27. Juni 2018
Das laute Schreien der Paviane in der Nacht ließ vermuten, dass wieder ein Leopard in der Nähe war. Die Keeper kamen heraus, um nachzusehen, und Lima Lima und Zongoloni zeigten mit den Rüsseln hinauf in die Bäume, wo tatsächlich eine große Raubkatze saß und sich ausruhte. Leoparden sind keine Gefahr für die Waisen, aber ihre Anwesenheit beunruhigt sie trotzdem. Als der Leopard das Licht sah und die Stimmen der Keeper und das Gekoller der Elefanten hörte, bekam er es selbst mit der Angst zu tun und machte sich davon, sodass die Waisen und ihre Keeper wieder ihre Ruhe hatten.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 26.06.2018

Dienstag, 26. Juni 2018
Shukuru schwamm heute so tief im Wasserloch, dass man sie kaum noch sehen konnte. Ihre rote Farbe aus Nairobi ist jetzt komplett verschwunden, und sie sieht genauso schlammfarben aus wie die anderen Waisen in Umani Springs. Auf dem Heimweg begegneten die Waisen einigen Büffeln, und Lima Lima und Zongoloni hoben die Rüssel, um herauszufinden, wo sie überall waren. Lima Lima alarmierte gleich die Keeper, und alle suchten nach Mwashoti und Murera, die nicht zu sehen waren. Sie waren aber einfach nur langsamer gegangen und noch weit zurück. Murera kollerte den anderen zu, damit sie warten würden, und Zongoloni bremste ihre Kollegen. Shukuru hörte aber nicht auf sie, sondern ging auf eigene Faust zurück nach Hause – sie kennt inzwischen den Weg und ihr Gehege und muss nicht mehr warten, dass jemand sie dorthin führt.