Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 11.03.2018

Sonntag, 11. März 2018
Der Weg durch den Wald war heute sehr nass und rutschig. Murera, Mwashoti und Sonje musste vorsichtig gehen, doch trotzdem rutschten Mwashoti und Murera aus, und die Keeper mussten ihnen wieder auf helfen. Mwashoti stand gleich wieder auf, aber Murera nutzte die Gelegenheit, um gleich ein wenig im Matsch zu spielen und den Hintern und den Schwanz im Schlamm zu schuffeln. Ziwa und Ngasha versuchten, das feuchte Gras so gut es ging zu meiden, weil sie darin kalte Füße bekamen. Ziwa ging gleich ganz woanders hin, als er sah, wie Murera im Matsch ausrutschte. Beim Wasserloch badeten und spielten die Waisen dann nicht weiter, sondern gingen gleich wieder zum Grasen in den Wald, wo sie warteten, bis die Keeper mit ihrem Mittagessen fertig waren.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 10.03.2018

Samstag, 10. März 2018
Sonje machte sich heute auf und davon – womöglich suchte sie ihren wilden Verehrer, der schon seit ein paar Wochen nicht aufgetaucht ist! Als sie niemanden finden konnte, ruhte sie sich unter einem Baum aus. Sie wollte aber nicht wieder zurück zur Herde kommen, so sehr die Keeper auch versuchten, sie zu rufen. Schließlich ging Murera zu ihr und lotste sie wieder zu den anderen zurück – mit ein wenig Hilfe von Ziwa und Faraja. Quanza und Zongoloni bereiteten mit den Füßen ein paar Zweige zum Fressen vor und brachten dann die Waisen zur Mittagsfütterung. Das Staubbad wurde heute ausgelassen, da nach den Regenfällen alles schlammig und matschig war. Die Waisen rollten sich nur auf ein paar Ameisenhügeln herum.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 09.03.2018

Freitag, 9. März 2018
Die Waisen waren in der Nacht ziemlich laut – sie stießen gegen die Gehegewände und kletterten darauf herum. Die Keeper wunderten sich und fanden bald den Grund: Ein Leopard ruhte sich auf einem Ast gerade außerhalb des Zauns aus! Lima Lima und Quanza hatten ihn gerochen und wollten die anderen Waisen und die Keeper warnen. Am Morgen gingen die Jungs Jasiri, Ngasha und Ziwa hinaus und hielten Ausschau, ob der Leopard sich immer noch irgendwo versteckte. Er war aber irgendwann in der Nacht verschwunden, und so konnten die Waisen fröhlich zum Kenze-Gebiet aufbrechen, um dort im Wald zu grasen. Als es anfing zu regnen, stellte sich Mwashoti bei Murera unter, und die anderen Waisen suchten sich Bäume zum Unterstellen.