Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 11.10.2020

Sonntag, 11. Oktober 2020
Am Nachmittag wurde es heiß, und Shukuru suchte den Schatten der Bäume auf, wo es etwas kühler war. Nach einer Weile kam auch Quanza dazu, und kurz darauf hatte sie Shukuru überredet, zu den Umani-Hügeln mitzukommen, wo die beiden weiter grasten.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 11.10.2020

Sonntag, 11. Oktober 2020
Heute wälzten sich die Waisen alle ausgelassen im Schlammbad. Enkesha war so weit im Matsch untergetaucht, dass nur noch ihr Hinterkopf zu sehen war! Murera stand nicht weit entfernt und passt gut auf sie auf, während auch Luggard unter den wachsamen Augen von Lima Lima ein Schlammbad nahm. Als die Waisen über und über mit Schlamm bedeckt herauskamen, gingen sie zum Staubbad weiter, wo sie sich weiter herumrollten und Erde in die Luft pusteten.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 08.10.2020

Donnerstag, 8. Oktober 2020
Die letzten paar Tage hatten sich die Nachteulen – oder „night-clubbers“, wie die sechs auswildernden Waisen von den Keepern genannt werden – nicht blicken lassen, außer Alamaya, der ab und zu vorbei schaute. Daher freuten sich heute alle, als fünf von ihnen zu Besuch kamen. Sie blieben aber nicht lange; Jasiri graste eine Weile zusammen mit der Waisenherde, kollerte und schaute aber immer wieder Richtung Wald, wo er vermutlich seine wilden Freunde hören konnte. Bald verabschiedete er sich und ging sie im Wald suchen. Shukuru kam ein kurzes Stück mit, drehte dann aber wieder um und ging zu Enkesha, um sie freundlich zu umrüsseln. Die Streicheleinheit wurde allerdings jäh von einem Buschbock unterbrochen, der aus dem Gebüsch gesprungen kam und die beiden erschreckte. Enkesha zog sich lieber wieder zu den Keepern zurück, die unter einem Baum ihr Mittagessen genossen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 06.10.2020

Dienstag, 6. Oktober 2020
Nach der Mittagsfütterung legte Sonje ein ausführliches Schlammbad ein. Sie ging geradewegs in die Mitte des Schlammlochs, wo der Matsch am tiefsten und dicksten ist und planschte und wälzte sich eine ganze Weile dort. Schließlich war sie bis über beide Ohren eingeschlammt, und trotzdem schaffte sie es, ohne Hilfe wieder aus dem dicken Matsch herauszukommen!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 05.10.2020

Montag, 5. Oktober 2020
Seit Alamaya ernsthaft am auswildern ist, hat er schon etliche wilde Freunde kennengelernt, und alle paar Tage schaut er bei der Waisenherde mit einem neuen Artgenossen vorbei. Da es jetzt zur Trockenzeit in den Chyulu-Bergen auch wenig regnet, kommen viele wilde Tiere in den Wald, um Wasser und Futter zu suchen. Heute sahen die Keeper Alamaya mit ein paar wilden Bullen, und gingen daraufhin mit Murera, Shukuru und Luggard in eine andere Richtung, damit sie ihre Ruhe hatten. Die wilden Elefanten machten aber keine Probleme, sondern schauten den Keepern nur aus einiger Entfernung zu. Alamaya lief ab und zu von der Waisenherde zu seinen wilden Freunden und wieder zurück.