Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 18.08.2020

Dienstag, 18. August 2020
Als die Waisen am Abend nach Hause gingen, trafen Quanza und Mwashoti auf eine Herde wilder Elefanten und blieben eine Weile bei ihnen. Als die Keeper mit ihren Schützlingen an der Auswilderungsstation angekommen waren, merkten sie, dass Quanza und Mwashoti nicht hinterher gekommen waren. Ein paar von ihnen kletterten in ein Fahrzeug und suchten die beiden im Wald. Sie riefen nach ihnen und suchten im dichten Unterholz – aber vergebens. Sie kamen ohne Quanza und Mwashoti zurück, und so blieb während der Nacht immer ein Keeper wach, für den Fall, dass die beiden Ausreißer zurückkommen würden. Am frühen Morgen war dann die Freude groß, als die beiden vor dem Gehegetor standen und warteten! Sonje rannte hinaus und begrüßte sie mit ausgiebigem Umrüsseln, und auch die Keeper waren glücklich sie wiederzusehen und ließen ihnen gleich ihre morgendliche Milch zukommen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 17.08.2020

Montag, 17. August 2020
Jasiri tauchte am Morgen gerade rechtzeitig an den Stallungen auf, um seine Freunde zu begrüßen. Obwohl er nun schon halb unabhängig in der Wildnis lebt, führte er heute die Waisenherde auf ihrem Weg durch den Wald an. Am Nachmittag hatte Jasiri seine Mühe mit Mwashoti. Er hatte ihn in einen Ringkampf verwickelt und offenbar gedacht, er könnte ihn mit Leichtigkeit besiegen – aber Mwashoti ist inzwischen ordentlich gewachsen und ließ sich nicht mehr überrumpeln. Er schob ordentlich zurück und zeigte, dass er es jetzt mit Jasiri aufnehmen kann!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 15.08.2020

Samstag, 15. August 2020
Als Murera am Morgen aus dem Gehege kam, schaute sie wie üblich erst einmal bei Luggard vorbei und ging dann zur Tränke, um Sonje den Rest der morgendlichen Aufgaben zu überlassen. Diese schien sich mit den anderen zu beraten, wo es heute hingehen sollte, und schließlich machte sich die ganze Herde auf den Weg, um gemeinsam zu grasen. Die Nachteulen ließen sich allerdings heute nicht blicken.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 13.08.2020

Donnerstag, 13. August 2020
Ein wilder Bulle stand am Abend zur Tränke an der Auswilderungsstation, gerade als die Waisen nach Hause kamen. Lima Lima ging ganz vorn, und als sie den Bullen sah, machte sie erst einmal kehrt, um Murera und Luggard zu warnen. Murera ließ Luggard dann in der Obhut der Keeper und ging zusammen mit Lima Lima zur Tränke – die Ohren aufgestellt und laut trompetend, um den wilden Elefanten zu warnen! Er machte sich schnell in die Büsche davon, sodass die Waisen in Ruhe ihren Durst löschen konnten, bevor sie es sich in ihren Gehegen gemütlich machten.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 12.08.2020

Mittwoch, 12. August 2020
Es hat nun seit einer Weile nicht mehr so richtig geregnet im Kibwezi-Wald, und die Trockenzeit ist in vollem Gange. Dadurch kommen jetzt wieder viele wilde Elefantenherden aus den Chyulu-Bergen herunter, um Wasser zu saufen. Das gibt den Waisen – vor allem den auswildernden – Gelegenheit, viele neue Freundschaften zu schließen. Heute kam Alamaya mit einer wilden Kuh, die er kennengelernt hatte, und ihren kleinen Kälbern zu den Keepern, um seine neue Bekanntschaft vorzustellen! Die Keeper lobten ihn und zeigten ihm, wie stolz sie auf ihn sind, dass er sich so schnell zu einem unabhängigen jungen Bullen entwickelt.