Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 10.07.2020

Freitag, 10. Juli 2020
Enkesha hat in der kurzen Zeit, in der sie in Umani Springs ist, schon sehr viel gelernt. Sie weiß genau, wo es das beste Grün gibt und führte die Herde heute zu einem schönen Plätzchen in den Umani-Hügeln. Sie wird bestimmt einmal eine hervorragende Leitkuh werden, wenn sie die Gelegenheit dazu bekommt. Murera, Lima Lima und Luggard kamen nicht ganz so weit mit, sondern blieben an einer Stelle, die Luggard bequem erreichen konnte. Bei der Mittagsfütterung zeigte Enkesha dann, dass sie auch schon von den anderen gelernt hat, wie sie elegant ihre Milchflasche anheben kann – und das mit ihrem beschädigten Rüssel! Danach begleitete sie Shukuru zum Wasserloch, wo Shukuru die ganze Zeit mit ihr zusammen planschte. Enkesha ist inzwischen der Liebling von allen geworden!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 08.07.2020

Mittwoch, 8. Juli 2020
Seit die älteren Mädchen rund um die Uhr mit den beiden neuen Babys beschäftigt sind, hat Alamaya deutlich mehr Freiheiten. Er ist jetzt häufig auf eigene Faust unterwegs. Auch heute verschwand er wieder im Gebüsch, und als die Keeper ihn riefen hielt er kurz an und spielte ein wenig mit Enkesha, bevor er wieder seiner Wege ging. Die Keeper passen aber gut auf, dass sie ihn nicht aus den Augen verlieren.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 08.07.2020

Mittwoch, 8. Juli 2020
Am Morgen war einiges los an der Auswilderungsstation, denn die Nachteulen Zongoloni, Ziwa, Ngasha, Jasiri und Faraja tauchten mit einigen ihrer wilden Freunde auf! Murera und Sonja gaben sich alle Mühe, Luggard und Enkesha von den herumtobenden Elefanten fernzuhalten, und auch die Keeper passten gut auf, dass die wilden Elefanten nicht zu aufdringlich wurden. Nach einer Weile kehrten sie wieder in den Wald zurück, und auch die Waisen konnten so langsam zum Grasen aufbrechen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 07.07.2020

Dienstag, 7. Juli 2020
Enkesha konnte es am Morgen wieder kaum erwarten und rannte vor allen anderen los in den Wald. Als sie an einer Stelle vorbeikam, an der sie schön staubbaden konnte, machte sie plötzlich Halt und staubte sich aus, bis die anderen nachgekommen waren. Sie ist schnell für alles mögliche zu begeistern, und sei es auch nur so etwas einfaches wie ein Staubbad! Ihre Offenheit ist aber scheinbar ansteckend; Zongoloni hat sie inzwischen sehr ins Herz geschlossen und ist so etwas wie eine Adoptivmutter für sie geworden. Sie kuschelt häufig mit ihr und berüsselt und umsorgt Enkesha wie eine echte Elefantenmutter.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 06.07.2020

Montag, 6. Juli 2020
Mwashoti war heute im Wald ganz darin vertieft, Äste von den Bäumen abzubrechen und sie zu entrinden. So bemerkte er gar nicht, dass etwas an seinen Fuß stieß. Er berüsselte den vermeintlichen Felsen gedankenverloren und bekam dann einen Schrecken, als dieser sich plötzlich bewegte! Es war eine Schildkröte, die versuchte, so gut es ging aus dem Weg zu gehen, um nicht zertrampelt zu werden. Mwashoti rannte erschrocken zu Sonje zurück, die ihn schließlich wieder beruhigte.