Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 26.04.2020

Sonntag, 26. April 2020
Die auswildernde Zongoloni hatte sich heute Morgen etwas verspätet, als sie an den Stallungen auftauchte. Alle anderen waren schon aufgebrochen, und Zongoloni zeigte, was sie in der Wildnis gelernt hatte: sie suchte mit dem Rüssel in der Luft und am Boden nach dem Geruch ihrer Freunde und ging bald in die Richtung in den Wald los, in der sie sie vermutete. Und tatsächlich hatte sie sie bald gefunden! Alamaya futterte schon fleißig, und Zongoloni schloss sich ihm und Quanza an. Nach einer Weile machte Quanza sich selbstständig und suchte sich ein Wasserloch, wo sie ihren Durst stillen und das frische kühle Wasser genießen konnte.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 25.04.2020

Samstag, 25. April 2020
Sonje war am Morgen in Spiellaune und kniete sich hin und schuffelte sich die Wangen und Stoßzähne am Boden. Sie spekulierte wohl darauf, dass einige der jüngeren Waisen mitspielen würden. Lima Lima kam ihr entgegen, überlegte es sich dann aber anders. Auch Alamaya und Mwashoti schienen erst Interesse zu zeigen, aber begannen dann doch lieber gleich mit dem Grasen. Faraja und Ngasha gingen ihrer eigenen Wege und suchten sich ein Plätzchen abseits der anderen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 24.04.2020

Freitag, 24. April 2020
Alamaya schlenderte heute gerade mit seinen Freunden durch den Wald, als plötzlich Unruhe und heftiges Planschen im Wasser zu hören war. Als die Waisen sich umdrehten, sahen sie, wie einige Krokodile, die sie wohl aufgeschreckt hatten, gerade wieder zurück ins Wasser eilten. Auch Lima Lima hatte die Geräusche gehört, und sie kam sofort angerannt, um sicherzustellen, dass es Elefanten und Keepern gut ging. Als sie sich davon überzeugt hatte, war sie beruhigt, und die Keeper führten die Herde zu einer anderen Stelle, weg vom Wasser.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 22.04.2020

Mittwoch, 22. April 2020
Wenn Alamaya die anderen beeindrucken will, stellt er seine Ohren auf, damit er so groß wie möglich aussieht. Damit sorgt er dafür, dass die anderen ihn nicht unterschätzen und denken, sie können auf ihm herumhacken! Als er heute Faraja von seinen nächtlichen Abenteuern zurückkommen sah, empfing er ihn genau so, damit er nicht in einen Ringkampf mit ihm verwickelt wurde.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 21.04.2020

Dienstag, 21. April 2020
Heute wurde in den Ebenen der Chyulu-Berge gegrast, wo es viel leckere Vegetation gibt. Murera legte sich auf den Boden, um ein wenig mit den anderen zu spielen. Hinterher hatte sie allerdings Mühe, wieder aufzustehen. Sie rollte ein paarmal hin und her und nach einigen Versuchen schaffte sie es schließlich und war erleichtert, wieder auf den Beinen zu sein. Dann musste noch Mwashoti aufstehen, aber inmitten all seiner Freunde hatte er nicht genug Platz! Schließlich bellte er laut auf, und einige der anderen halfen ihm, wieder hoch zu kommen.