Waisenblogs-Beitrag Voi, 02.08.2019

Freitag, 2. August 2019
Am Morgen vertrieben sich die Waisen nach der Fütterung wie üblich die Zeit an den Stallungen. Kihari streckte sich zu einem Baumwipfel hinauf, und Tundani kam dazu, um vielleicht auch etwas von den Zweigen abzubekommen. Godoma stand auf einem Mauerabsatz und strich Murit sanft mit ihrem Rüssel über den Rücken. Er genoss die Streicheleinheiten sehr und stand mit geschlossenen Augen da. Nach einer Weile ging Godoma aber weg, um sich am Felsen zu kratzen; dabei kam sie an einem kleineren Felsen vorbei und entschied sich spontan, lieber auf diesem herumzuklettern. Mudanda legte sich auf den Boden, um sich einzustauben. Ndoria übernahm dann das Kommando und führte die Waisen hinaus zu den Weidegründen. Niemand der anderen traute sich, sie zu überholen, falls sie auf die Idee kommen sollte, ihren Vorderelefanten in den Schwanz zu beißen!

Waisenblogs-Beitrag Voi, 22.07.2019

Montag, 22. Juli 2019
Am Morgen gab es nach der Milch und dem Ergänzungsfutter wieder reichlich Spiel und Spaß an den Stallungen. Ndii, Kihari, Nguvu und Mudanda vertrieben sich die Zeit mit einem schönen Staubbad. Inzwischen vertilgten die anderen alle Luzernenheupellets, die sie finden konnten, während Naipoki eine Kratzeinheit startete. Tagwa übernahm schließlich die Führungsrolle, als es hinaus in den Busch ging.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 19.07.2019

Freitag, 19. Juli 2019
Emoli freute sich am Morgen wie ein Schneekönig, als er einen Haufen Luzernenheupellets ganz für sich allein hatte – seine Freunde waren satt und hatten sich schon auf den Weg gemacht. Tundani bediente sich an den grünen Blättern der Akazien um die Stallungen herum, während Nelion und Kihari sich mit roter Erde einstaubten und dann den anderen folgten.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 11.07.2019

Donnerstag, 11. Juli 2019
Die milchabhängigen Waisen folgten ihren älteren Freunden zum Luzernenheu, nachdem sie ihre Flaschen geleert hatten. Ndii kam zurück und schleckte die verschüttete Milch von der Mauer. Mudanda und Kihari staubten sich fleißig mit roter Erde ein, und Rorogoi kratzte sich genüsslich am Felsen. Mashariki und Lentili warteten geduldig, bis sie an der Reihe waren. Ngilai spielte mit den zuletzt angekommenen Waisen und brachte Emoli ein paar Ringkampftechniken bei. Sagala wurde eifersüchtig und wollte Emoli für sich haben; die beiden Jungs ließen sich aber nicht beeindrucken und ignorierten sie.

Die Waisen im Oktober

Nabulu (c) Sheldrick Wildlife Trust

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Oktober 2019

Am 16. Oktober kam Neuzugang Roho bei uns an. In Kiswahli bedeutet sein Name so viel wie „Seele“. Die Waisen waren sofort in ihn vernarrt und haben ihn gleich unter ihre Fittiche genommen. Das wird ihm sicherlich dabei helfen, besser über den Verlust seiner Familie hinwegzukommen. Tagwa, Tamiyoi, Enkesha, Maisha und Kiasa weichen nicht von seiner Seite, nicht einmal an der Suhle und bei der Milchfütterung. Wenn er abends in seinen Stall gehen soll, wird er von Ziwadi begleitet, bevor sie in ihren eigenen Stall geht und ihre Milch bekommt. Das scheint Roho zu beruhigen, nachdem er anfangs sehr angespannt war, wenn er abends in sein Nachtlager gehen sollte. „Die Waisen im Oktober“ weiterlesen