Sonntag, 24. Februar 2019
Nach Milch und Luzernenheupellets gab es am Morgen wieder viel Spiel und Spaß an den Stallungen. Kenia bewachte ihren Liebling Araba, damit niemand die Kleine weg locken konnte. Tundani wollte Mashariki zum Ringkampf herausfordern, aber Mashariki hatte keine Lust und ließ ihn stehen. Arruba rollte sich auf dem Boden herum und zog Naipoki am Schwanz, um sie zum Mitmachen zu animieren. Schließlich schloss sie sich aber ihren Freunden an, die Mbegu und Godoma hinaus in den Park folgten. Am Mittag am Wasserloch war es noch recht frisch, sodass die Waisen nur Wasser soffen und sich ein wenig bespritzten. Mbirikani, die weiterhin die Waisen begleitet, kratzte sich an einem der Bäume, während sich Lentili und Kihari sich den großen Baobab zum Kratzen aussuchten. Rorogoi schien die Wassertropfen aus Suswas Mund auffangen zu wollen. Am Nachmittag wurde dann in der Nähe des Wasserlochs weiter gegrast.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 21.02.2019
Donnerstag, 21. Februar 2019
Ndotto war am Morgen besonders verspielt und forderte zuerst Tundani zum Ringkampf heraus, danach Naipoki und schließlich noch Kihari. Kihari nahm es im Sitzen mit ihm auf, was Ndotto sehr gelegen kam – schließlich ist sie sitzend fast genauso groß, wie er im Stehen! Am Ende krönte er sich zum Sieger, indem er auf Kiharis Rücken kletterte – was sie niemals erlaubt hätte, wenn sie nicht einverstanden gewesen wäre. Mittags trafen die Waisen am Baobab-Wasserloch auf eine wilde Herde, und zuerst traute sich nur Ndotto zu ihnen, bekam aber bald Unterstützung von Naipoki. Ein junger wilder Bulle schob Embu vom Baobab weg, damit er sich selbst an der Stelle kratzen konnte. Schließlich spielten die Waisen etwa 20 Minuten lang schön mit ihren wilden Artgenossen, bevor die Herde wieder ihrer Wege ging.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 08.02.2019
Freitag, 8. Februar 2019
Die Waisen spielten am Morgen nicht weiter an den Stallungen, sondern folgten gleich Naipoki und Lentili zur Südseite des Mazinga-Bergs, sich von dort in Richtung Norden voran zu grasen. Kihari blieb versehentlich zurück und musste einen kurzen Sprint einlegen, um den Anschluss nicht zu verpassen. Da es bewölkt und kühl war, besuchten die Waisen das Wasserloch heute gar nicht und verpassten auch die wilde Herde, die am Nachmittag dort Wasser soff. Am Abend wurde es aber aufregend: kurz vor 19 Uhr tauchte Mbirikani, die vor über einem Jahr zusammen mit Ajali ausgewildert war, an den Stallungen auf! Sie löschte an der Tränke ihren Durst und begrüßte die Waisen in ihren Gehegen kollernd. Sie blieb schließlich die ganze Nacht da und futterte zusammen mit ihren alten Freunden.
Die Waisen im März
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: März 2019
Diesen Monat ereilte uns ein weiterer Schicksalsschlag: Unser kleiner Sonnenschein, Breitmaulnashornbaby Maarifa, ist gestorben. Seither ist die Stimmung verständlicherweise düster, auch dann noch, als ein weiterer kleiner Elefant aus der Masai Mara zu uns kam, dessen Mutter dem Konflikt zwischen Wildtier und Mensch zum Opfer fiel. Das kleine Kälbchen wurde mit Aufmerksamkeit überschüttet, weil sich alle mit etwas Schönem ablenken wollten. Daher ging die Eingewöhnung für den kleinen Bullen ungwöhnlich schnell und er wird bald ins Waisenprogramm aufgenommen werden. Seit Dame Daphne die Formel für die Ersatzmilch zur Aufzucht von Waisenelefanten entwickelt hat, konnten wir 244 Elefanten auswildern. Aber trotz all dieser Erfahrungen und Erfolge, trifft uns der Tod eines unserer Schützlinge jedes mal hart. „Die Waisen im März“ weiterlesen
Waisenblogs-Bilder Voi, 30.01.2019
Mittwoch, 30. Januar 2019
Bada kratzt sich am Felsen
Kihari klettert die Stufen an den Stallungen hinauf
Ndotto und Ngilai spielen im Graben am Wegesrand

