Sonntag, 15. November 2020
Im Waisenhaus gibt es nicht nur eine Mini-Leitkuh, sondern auch einen Mini-Leitbullen! Maktao, der ein sehr freundlicher kleiner Bulle ist, kümmert sich mit Vorliebe um die jüngeren Waisen der Herde. Vor der Nachmittags-Fütterung nahm er heute Kinyei und Olorien unter seine Fittiche und blieb die ganze Zeit an ihrer Seite. Er begleitete sie sogar zu ihren Milchflaschen. Die kleinen Babys mögen ihn alle und sind sehr gern mit ihm zusammen unterwegs.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 14.11.2020
Samstag, 14. November 2020
Kinyei scheint langsam aufzutauen und spielt nun auch ab und zu mit den anderen. Heute rannte sie am Morgen zu Maxwells Gehegetor, um dem Nashorn Guten Morgen zu sagen. Es dauerte nicht lange, bis auch Maisha, Larro, Kiombo und Kiasa dazukamen. Maisha, Larro und Kiasa spielten mit Maxwell, indem sie außen am Gehege zum anderen Tor liefen und wieder zurück, und Max rannte begeistert auf seiner Seite mit. Das Spiel kam allerdings zu einem jähen Ende, als Naboishu vorbeikam, und Kiombo ihn einfach so weg schubste! Naboishu bellte laut auf, und Kiasa war im Nu hingerannt und scheuchte Kiombo weg. Kiombo versteckte sich im Wald, um den verärgerten Mädchen aus dem Weg zu gehen, und nach einer Weile folgte ihm die ganze Herde machte sich ans grasen.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 12.11.2020
Donnerstag, 12. November 2020
Jeder der kleinen Waisenelefanten hat seine eigene Persönlichkeit, und das gilt natürlich auch für die neueren Zugänge Bondeni, Kindani und Kinyei. Bondeni ist ein lustiger kleiner Bulle, der jederzeit zum spielen zu haben ist, und alle anderen in der Herde haben ihn gern. Kinyei dagegen ist sehr still und zurückhaltend; genau wie Ziwadi lässt sie sich gern Zeit und macht alles in Ruhe. Heute war sie aber offenbar in Spiellaune und verwickelte Naleku und Bondeni, mit denen sie den ganzen Tag verbrachte, in kleine Ringkämpfe. Kindani ist auch eine fröhliche kleine Kuh, aber doch anders als Bondeni. Sie ist sehr selbstsicher, lässt sich nicht herumschubsen und weiß, was sie will! Manchmal weigert sie sich partout, mit der Herde mit zu kommen. Heute ging sie in die entgegengesetzte Richtung und graste ein paar Hundert Meter entfernt für sich allein. Die Keeper gaben sich alle Mühe, sie im Auge zu behalten, was nicht leicht ist, denn sie ist noch so klein, dass sie leicht im Gebüsch verschwindet! Nach einer Weile kam sie wieder zurück und graste bei den anderen weiter.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 05.11.2020
Donnerstag, 5. November 2020
Kindani versteht sich als Mini-Leitkuh der kleinen Gruppe mit Bondeni und Kinyei, und manchmal kann sie sehr streng sein, wenn es um ihre Schützlinge geht. Heute Morgen glaubte sie, Bondeni in Schutz nehmen zu müssen, als Ziwadi bei ihm stand. Ziwadi ist immer sehr freundlich und liebevoll, und sie umrüsselte Bondeni gerade, was aber wohl Kinyei gegen den Strich ging. Sie lief zu den beiden und schubste Ziwadi von ihrem Freund weg! Diese machte sich nichts daraus, sondern ging einfach zu den anderen, um weiter zu grasen. Ziwadi hat einen relativ langen Rüssel, und manchmal ist ihr dieses außergewöhnliche Körperteil noch im Weg; wenn sie ihn herum schlenkert, versetzt sie dabei hin und wieder einem Keeper einen ordentlichen Schlag, oder sie stolpert über ihren eigenen Rüssel! Mit der Zeit wird sie aber noch lernen, damit umzugehen und ihn geschickt einzusetzen.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 04.11.2020
Mittwoch, 4. November 2020
Es war ein kühler und feuchter Morgen, und so blieben Bondeni, Kindani, Kinyei, Olorien und Ziwadi noch eine Weile im Stall. Sie bekamen ordentlich Grün, damit sie futtern konnten auch ohne in den Wald zu gehen. Larro, Kiasa, Nabulu, Maisha, Naboishu, Kiombo, Mukkoka, Maktao, Roho und Naleku dagegen vergnügten sich draußen im Matsch, rollten sich nach Herzenslust herum und rutschten aufeinander umher. Maisha versuchte, auf Nabulu zu klettern, aber sie rutschte herunter und landete auf Naboishu, der sich gerade neben Nabulu herum wälzte. Da Maisha deutlich größer ist als Naboishu ließ dieser einen lauten Schrei los, und alle Waisen und die Keeper eilten hinzu, um Maisha von ihm herunter zu bugsieren. Als sie sich wieder aufgerappelt hatte, vergewisserte sie sich, dass es allen gutging, und vor allem dass der arme Naboishu nichts abbekommen hatte. Als er ebenfalls wieder aufgestanden war, erholte er sich schnell wieder von dem Schrecken und ging grasen, als wäre nichts passiert!

