Die Waisen im Juni

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Juni 2018

 

Es war ein Monat der Umstellungen für die Elefantenbabys in der Nairobi-Nursery. Für ein paar war es eine willkommene Abwechslung, daß einige der älteren Waisen nach dem Umzug nach Tsavo jetzt nicht mehr da waren. Jotto, Ambo und Mapia zum Beispiel „stiegen“ jetzt in die nächstältere Gruppe auf. Die Jüngsten freuten sich unterdessen darüber, daß sie sich wieder ungestört ihrer Spielerein widmen konnten, ohne sich nach den älteren richten zu müssen. Jetzt, da einige der dominanten Waisen wie Esampu und Mteto nicht mehr da sind, nimmt man andere wie Maisha und Malima, Kuishi, Jotto und Emoli viel stärker war und bemerkt erstmals wie verspielt sie eigentlich sind! „Die Waisen im Juni“ weiterlesen

Die Waisen im Mai

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Mai 2018

 

Sage und schreibe neun Waisen zogen diesen Monat in die Auswilderungsstationen nach Tsavo um und begannen einen neuen Lebensabschnitt. Zuerst waren Mbegu, Ndotto und Lasayen an der Reise, gefolgt von Murit, Godoma und Ngilai, die alle nach Voi gebracht wurden, wo die Elefantenherde vornehmlich aus Kühen besteht. Am 1. Juni zogen die feisten jungen Kühe Esampu und Mteto mit ihrem Kumpel Mundusi nach Ithumba. Obwohl sie noch jünger waren, als die meisten Elefantenwaisen, die wir sonst nach Tsavo gebracht haben, fanden wir, es war an der Zeit. Das Trio ist sehr temperamentvoll und ausgebufft, und wurde langsam ziemlich anstrengend in der Nursery. Wir glauben, daß sie jetzt bei älteren Artgenossen besser aufgehoben sind, die ihnen ein paar Elefantenmanieren und Disziplin vermitteln konnten. Wir glauben, daß Esampu in der Herde mit Kamok, Oltaiyoni und Laragai nicht einmal die Hälfte ihrer Streiche zu Ende bringen kann! „Die Waisen im Mai“ weiterlesen

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 31.05.2018

Donnerstag, 31. Mai 2018
Es war ein ruhiger Morgen, und angeführt von Naseku gingen die Waisen zum Luzernenheu, bevor Maramoja das Zeichen zum Aufbruch in den Busch gab. Nach einer Stunde schloss sich eine Gruppe Ex-Waisen unter dem Kommando von Kinna den Kleinen an. Es waren auch drei riesige wilde Bullen dabei, die ein Auge auf eine der Kühe der Gruppe geworfen hatten. Kinna verabschiedete sich dann mit ihren Kollegen wieder, während die Keeper versuchten, ihre Schützlinge zurückzurufen. Barsilinga, Kithaka, Garzi, Lemoyian, Sirimon und Laragai hörten aber nicht auf sie und verschwanden mit Kinnas Herde. Die sechs Frechdachse schauten später beim Schlammbad vorbei, verschwanden aber kurz darauf wieder, nur um am Abend wieder an den Stallungen aufzutauchen. Am Nachmittag verwickelte Kauro Galla in ein Kräftemessen, und Tusuja spielte mit Enkikwe. Die brave Oltaiyoni stampfte im Gebüsch herum und lockte mit ihrem Spiel auch Olsekki und Karisa an.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 29.05.2018

Dienstag, 29. Mai 2018
Am Abend kamen Kithaka, Sirimon, Lemoyian, Garzi, Barsilinga und Laragai, die nicht gern im Gehege eingeschlossen werden wollen, auf eine neue Idee, die Keeper auszutricksen. Kurz vor dem Gehege blieben sie noch einmal zum Saufen an der Wassertränke stehen, während die Keeper geduldig am Tor warteten, dass sie hinein gingen. Doch plötzlich machten sie kehrt und gingen zurück in den Busch! Die Keeper wollten sie zurückrufen, aber sie liefen nur schneller davon und verschwanden im Gebüsch. Siangiki und Olsekki schauten aus ihrem Gehege zu – die beiden wollten nicht erst einmal nicht nachts draußen bleiben, nach allem, was Siangiki mit den Löwen durchmachen musste! Die sechs Ausreißer kehrten schließlich um Mitternacht zurück, nachdem sie ihren Spaß gehabt hatten – wie ein paar rebellische Teenager!

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 26.05.2018

Samstag, 26. Mai 2018
Heute Morgen kam Zurura die Stallungen besuchen, der auf Patrouille mit Rapsu und Kenze war. Kithaka war offenbar schlecht gelaunt. Draußen im Busch rollte sich Turkwel auf dem Boden herum, und Orwa schaute ihr zu; als sie aufstand, umrüsselte sie Orwa. Beim Mittagsschlammbad spielten alle ausgelassen, allen voran Rapsu, der sich beim Schwimmen herumrollte. Nach einer Weile kamen Kinnas Ex-Waisen an, darunter Baby Kama. Kitirua war heute offenbar Kamas Bodyguard. Sie hatten eine wilde Elefantenkuh dabei, die versuchte, die Keeper zu verscheuchen und ihnen immer wieder drohte.