Sonntag, 14. Januar 2018
Kithaka spielt mit Baby Yoyo
Pare will etwas von Mulikas Heu abhaben
Tusuja spielt mit der kleinen Wiva
Die in der Wildnis geborenen Ex-Waisen-Babys Mwende und Yoyo
Kamok spricht ein ernstes Wörtchen mit Kama
Blog über Elefantenwaise Kithaka
Sonntag, 14. Januar 2018
Kithaka spielt mit Baby Yoyo
Pare will etwas von Mulikas Heu abhaben
Tusuja spielt mit der kleinen Wiva
Die in der Wildnis geborenen Ex-Waisen-Babys Mwende und Yoyo
Kamok spricht ein ernstes Wörtchen mit Kama
Sonntag, 14. Januar 2018
Bald nachdem die Waisen herausgekommen waren, kamen die Ex-Waisen unter Yattas Kommando an. Kama war wie immer in Spiellaune und suchte sich Pare für einen kleinen Ringkampf aus, während Kithaka mit Yoyo spielte. Pare ging dann zu Mulika, die einen großen Haufen Heu zwischen Stoßzähnen und Rüssel hielt, und wollte etwas abhaben. Mulika ignorierte ihn und drohte damit, ihn zu schubsen, falls er sie noch länger belästigen würde. Das wollte Pare nicht, und so suchte er sich sein eigenes Heu zusammen. Frechdachs Wiva forderte Tusuja heraus, während Kama mit Kamok spielte. Die Waisen lieben es, mit den wild geborenen Babys zu spielen, aber auch für die Babys sind es wichtige Lehrstunden. In ihren nicht natürlichen Herden haben sie keine Geschwister, die nur ein paar Jahre älter sind als sie, und ihre Kindermädchen lassen ihnen häufig einiges durchgehen. Von nur wenig älteren Jungs und Mädchen bekommen sie auch einmal ihre Grenzen aufgezeigt, wenn sie es übertreiben. Als Kama ihre Spielkameradin Kamok ein wenig übermotiviert herumgeschubst hatte, teilte Kamok ein paar Schläge mit ihrem Rüssel aus und erwische sie auch. Kama zog sich überrascht zurück – bisher hatte sie immer alle nach Herzenslust herumschubsen können, ohne dass mit ihr geschimpft wurde! Boromoko spielte mit Lemoyian, während Tusuja Gras und Luzernenheu aufsammelte, es in die Luft warf und sich so einen Hut aus Gras aufsetzte. Die Ex-Waisen machten sich dann auf in den Busch, während die Waisen östlich des Ithumba-Bergs grasten. Mittags genossen alle kühlendes Schlammbad, und abends kamen die Ex-Waisen wieder zu den Stallungen, begleitet von zwölf wilden Elefanten. Es kommen jetzt wieder mehr wilde Elefanten zum Saufen, da die Wasserlöcher, auf die sie angewiesen sind, nun wieder austrocknen.
Sonntag, 14. Januar 2018
Über die Jahre gab es immer wieder Waisen, die besonders frech waren, wie seinerzeit Wendi, Kithaka oder Kamok; sie sind einfach so, und nicht aus einem bestimmten Grund oder nur gegenüber jemand besonderes, sondern überhaupt. Im Moment lebt die freche Esampu im Waisenhaus in Nairobi. Heute, als die Waisen am Nachmittag nach Hause kamen, sah es so aus, als ob sie Ambo Platz machen würde. Tatsächlich ließ sie ihn aber nur überholen, um ihn dann von hinten zu schubsen! Er stolperte zur Seite, und die besuchenden Pateneltern mussten aus dem Weg gehen, damit er nicht in sie hinein fiel. Damit aber nicht genug: Esampu ging in ihr Gehege und trank ihre Milch, und nachdem das Tor geschlossen worden war, steckte sie den Rüssel zwischen den Pfosten hindurch, um an Sana Sanas Milch heranzukommen, die nebenan noch im Eimer lag. Sie verschüttete einiges davon, während die Keeper noch damit beschäftigt waren, die anderen zu füttern und sie nicht davon abhalten konnte. Danach stahl sie etwas von dem Grün auf Sana Sanas Seite, und es entbrannte ein kleiner Kampf zwischen den beiden Mädchen um die frischen Zweige.
Samstag, 13. Januar 2018
Mutaras Herde und einige Ex-Waisen, Lenana, Challa, Ithumbah, Makireti, Kasigau, Chaimu und Kilaguni, angeführt von Wendi, kamen vor Sonnenaufgang zu den Stallungen. Wiva war wieder nicht bei Wendi; Wiva ist jetzt zwei Jahre und zwei Monate alt, und es ist nicht klar, ob sie sich schon unabhängig von ihrer Mutter macht und in der Gesellschaft ihrer Kindermädchen bleibt oder ob Wendi sie fort geschickt hat. Vermutlich ist es aber nur ein vorübergehendes Phänomen. Die Waisen fraßen nur kurz Luzernenheu, und Wendi futterte zusammen mit Namalok. Kithaka entfernte sich ein Stück und kollerte seinen Freunden dann zu, woraufhin ihm alle folgten und den Ex-Waisen das Luzernenheu überließen. Oltaiyoni graste zusammen mit Ukame und Tusuja mit Sokotei. Später tat sich Kauro mit Sokotei zusammen, und Namalok staubbadete. Mittags marschierte Sapalan, der sich kaum noch für die Milch interessiert, direkt zum Schlammbad, während die Keeper vergeblich versuchten, ihm die Milch schmackhaft zu machen. Mutara, Sities, Turkwel, Kainuk, Suguta, Kanjoro, Kilaguni und Chaimu schlossen sich den Waisen an, und Mutara begleitete sie zurück zu den Weidegründen, bevor sie wieder zu ihren Kollegen ging. Westlich des Ithumba-Bergs wurde weiter gegrast, und Galla spielte kurz mit Boromoko, während der Rest sich aufs Fressen konzentrierte.
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Januar 2018
Die Geschlechterverhältnisse in der Nursery sind dieser Tage fast ausgeglichen: 13 junge Bullen und 17 junge Elefantenkühe. Viele der kleinen Kühe sind mittlerweile über zwei Jahre alt und die Kleinsten haben gleich mehrere liebevolle Ersatzmütter. Mbegu, Godoma, Tagwa und Malima sind besonders fürsorglich, und beim kleinsten Pieps stehen sie an der Seite ihrer Schützlinge. „Die Waisen im Januar“ weiterlesen