Malima, Kuishi und Mapia ziehen nach Ithumba um

Am Freitag, den 31. Mai 2019 war der Tag gekommen, an dem Malima, Mapia und Kuishi dorthin zurückkehrten, wo sie einmal geboren worden waren: sie zogen nach Ithumba in Tsavo um!

Jetzt, wo die mildere Jahreszeit gekommen ist und es nach einigem Regen wieder grüner geworden ist, ist eine günstige Zeit, um wieder einmal Waisen aus Nairobi in die Auswilderungsstationen nach Tsavo zu bringen. Den Anfang sollten die etwas älteren Elefanten machen – und als allererstes die etwas frecheren: Malima, Kuishi und Mapia! Um die Umzugskandidaten rechtzeitig an das Prozedere zu gewöhnen und den Umzugstag nicht allzu stressig werden zu lassen, wurden sie wie immer zuvor an den LKW gewöhnt. Der Umzug selbst begann mit dem Einsteigen um 3 Uhr morgens, bei sanftem Licht aus den Lampen in den Bäumen. Diesmal beschlossen die Keeper, gleich alle drei auf einmal einsteigen zu lassen, denn Kuishi schien am Vortag schon Verdacht zu schöpfen und spürte, dass etwas besonderes passieren würde. Das klappte hervorragend: die drei Rabauken gingen alle zusammen in die Abteile im LKW und waren sicher verstaut, ohne dass ihnen irgendetwas anders vorgekommen wäre als im Training. Zum Glück sind die drei so in ihre Milchflaschen vernarrt, dass sie sich gar keine Gedanken machten, dass etwas seltsames passieren könnte. So war nach zehn Minuten schon alles bereit, und die Fahrt konnte rechtzeitig vor der üblichen Hauptverkehrszeit in Nairobi losgehen.

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Waisenblogs-Beitrag Nursery, 28.03.2019

Donnerstag, 28. März 2019
Enkesha sorgte am Morgen für Bewegung in der Waisenherde, als sie sich vor einem großen Hasen erschreckte, der ihr aus seinem Bau entgegen sprang! Sie jagte in allen Richtungen umher, nachdem sie ihn aus den Augen verloren hatte, trompetete dabei laut und wedelte mit den Ohren. Ambo und Emoli kamen angerannt, um nachzusehen, was los war, und begannen bald auch, überall nach dem kleinen Tier zu suchen. Schließlich kamen auch Tagwa, Malima, Kuishi und ein paar andere dazu und machten aus lauter Spaß auch noch mit, sodass das Getröte im ganzen Wald zu hören war.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 25.03.2019

Montag, 25. März 2019
Alle im Waisenhaus waren am Morgen geschockt, als Baby-Nashorn Maarifa plötzlich und unvermittelt starb. Niemand versteht, warum – sie hatte sich prima entwickelt und schien glücklich und zufrieden zu sein. Die Keeper versuchen sich nun ganz auf die Waisen zu konzentrieren, um die sie sich kümmern müssen. Kuishi und Sagala umgarnen den neuen Waisen; gestern waren sie den ganzen Nachmittag bei ihm und heute Morgen auch wieder. Er lebt sich gut ein und kommt auch gut mit den anderen Jungs wie Sattao, Mapia und Jotto zurecht. Luggard, Ambo, Enkesha und Dololo waren am Nachmittag so mit Grasen beschäftigt, dass sie sogar die Milchfütterung verpassten. Luggard kam schließlich irgendwann zum Schlammbad und begann, sich mit Matsch zu bespritzen. Die Keeper halfen ihm dabei und warfen ihm mit der Schaufel den Schlamm an die Stellen, die für ihn schwer zu erreichen sind. Tagwa und Sagala scheinen sich in letzter Zeit die Aufgaben als Mini-Leitkuh der Waisenherde zu teilen. Wenn Tagwa gerade mit ihrem Grün beschäftigt ist, übernimmt es Sagala, auf die kleineren Elefanten aufzupassen.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 18.03.2019

Montag, 18. März 2019
Larro ist sich bewusst, dass sie die jüngste in der Waisenherde ist. Wenn sie ihre Milchflasche ausgetrunken hat, fängt sie häufig an, laut zu tröten, als ob sie die Aufmerksamkeit der älteren Waisen möchte. Als sie heute Morgen ihre Flasche geleert hatte, trompetete sie so laut, dass Kuishi, Tagwa, Tamiyoi, Malima und Maisha alle angerannt kamen, um sie zu beschützen. Wenn einer der anderen Elefanten versehentlich Larro schubst, wird er sofort von Kuishi weggescheucht. Das musste Nabulu vor kurzem lernen, als sie auf der Suche nach mehr Milch aus Versehen in Larro hinein rannte, die daraufhin laut los trötete. Kuishi kam sofort angerannt, schubste Nabulu weg und verpasste ihr dann sogar noch eins mit dem Rüssel. Sogar Sattao schwingt sich ab und zu zu Larros Beschützer auf. Wenn die älteren Mädchen gerade nicht da sind, steht er häufig bei ihr und versorgt sie mit frischen Zweigen, die so hoch hängen, dass sie nicht herankommt.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 15.03.2019

Freitag, 15. März 2019
Nabulu gewöhnt sich gut ein in der Waisenherde. Tagwa, Sagala, Emoli, Tamiyoi und Kuishi sind immer einmal wieder mit ihr zusammen; am Morgen gehen sie alle zu ihrem Gehege hinüber und begrüßen sich, bevor sie sich in den Wald auf machen. Tagwa, die aktuelle Mini-Leitkuh der Waisenhaus-Herde, führt ihre Freunde meist hinaus in den Busch, während Tamiyoi versucht, Nabulu besser kennenzulernen, indem sie an ihrer Seite geht und an ihr schnüffelt. Draußen im Busch begann Emoli heute ein Kräftemessen, indem er seinen Freund Ambo herausforderte. Mapia machte dem Ganzen schließlich ein Ende, indem er dazukam und die beiden kleinen Jungs auseinander schob.