Waisenblogs-Beitrag Nursery, 23.11.2018

Freitag, 23. November 2018
Auch Emoli liebt seine Milchflasche sehr und folgte heute den drei Mädchen, die für ihren Umzug trainieren, zum LKW, um zu sehen, ob er dort noch etwas abstauben könnte. Die Keeper hatten nichts dagegen, dass er auch mitkam, aber er sollte natürlich keine Extra-Milch bekommen! Während Sana Sana, Ndiwa und Malkia ihre Flasche im LKW tranken, ging Emoli von einem Keeper zum anderen, um irgendwo ein paar Tropfen Milch abzubekommen, aber die Keeper ließen sich nicht erweichen. Als die Übung schließlich vorbei war, flitzte Emoli schnell zurück in den Wald, wo seine und die Fütterung der anderen stattfindet. Dort waren aber weder Keeper noch Schubkarre zu sehen, was ihn sehr enttäuschte – er begann, sich lautstark trompetend zu beschweren! Dann rannte er zu den anderen, die sich erschreckten, weil er so aufgeregt war und laut trötete. Malima, Jotto, Tamiyoi und Ambo fingen auch an zu trompeten, aber Kuishi, Sagala und Tagwa schimpften mit ihm, weil er so eine Unruhe verbreitete.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 10.11.2018

Samstag, 10. November 2018
Mapia und Ambo scheinen gute Spielkameraden zu werden; tagsüber findet man sie häufig miteinander rangeln und Kräfte messen. Das ist für heranwachsende Elefantenbullen sehr wichtig, denn so lernen sie sich in die natürliche Rangordnung der wilden Bullen einzufügen. Kaum hatten es sich die Waisen am Morgen im Wald gemütlich gemacht, starteten sie einen Ringkampf. Dieser zog sich hin, und keiner der beiden wollte aufgeben – bis schließlich Jotto dazukam und auch mitspielen wollte. Weder Ambo noch Mapia waren allerdings begeistert, mit Jotto zu rangeln, da er größer ist als sie. Jotto ärgerte sich, dass die beiden nicht mit ihm spielen wollten, und scheuchte sie um die Büsche, um auf sie zu klettern. Die zwei Jungs waren allerdings schlau genug, ins dichte Gebüsch zu rennen, wo Jotto ihnen nicht so einfach folgen konnte. Am Ende gab er auf und forderte Kuishi zum Ringkampf heraus, die deutlich kooperativer war. So rangelten sie miteinander, bis es um 9 Uhr die Milch gab.