Sonntag, 4. Februar 2018
Kuishi ist nicht so gesellig, und wenn die anderen um sie herum ihren Spaß haben, scheucht sie sie meistens weg; vielleicht ist sie eifersüchtig auf sie. Malima und Jotto sind gute Freunde, und spielten heute im Gebüsch Verstecken. Sie tobten gleich neben Kuishi herum, und es schien sie zuerst nicht zu stören. Als das Spiel aber wilder wurde, warnte sie die beiden, wenn sie ihr zu nahe kamen. Schließlich wurde es ihr zuviel, und als die beiden Spielkinder begannen, aufeinander herumzuklettern, schubste sie Jotto weg und trennte die zwei. Malima wollte aber noch nicht aufhören und ging Jotto hinterher, um woanders weiter zu spielen.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 24.01.2018
Mittwoch, 24. Januar 2018
Giraffe Kiko musste in letzter Zeit meistens bei den Stallungen bleiben, weil immer wieder Löwen in der Nähe waren, aber konnte er wieder einmal hinaus in den Wald gehen. Er wurde offenbar langsam ungeduldig – oder er war einfach so froh, wieder im Wald zu sein – denn er rannte wie wild herum und machte den Keepern und Elefanten das Leben schwer. Er kam zur 9-Uhr-Fütterung und begann, alle herumzujagen. Einige der Waisen bekamen es mit der Angst zu tun und rannten weg. Mundusi, Jotto, Kuishi, Sagala, Maisha, Ndiwa und Lasayen schauten aus einiger Entfernung zu, wie Kiko umher rannte und mit allen vieren ausschlug. Schließlich kamen Ndotto, Mbegu und Shukuru an und alles beruhigte sich ein wenig. Ndotto stellte sich Kiko entgegen, als er zu seiner Milchflasche kam, aber Kiko ließ sich nicht einschüchtern; es war ein Wettstreit Höhe gegen Kraft! Mbegu und Shukuru kamen dazu, um Ndotto zu unterstützen, und am Ende drängten sie die freche Giraffe zu den Stallungen zurück, bevor sie zu ihrer Milch zurückkamen. Die Waisen, die noch nichts bekommen hatte, waren erleichtert, wie auch die Keeper. Kiko ist inzwischen ganz schön groß!
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 12.01.2018
Freitag, 12. Januar 2018
Bei der öffentlichen Besuchsstunde um 11 Uhr nutzten alle das heiße Wetter aus und wechselten sich im Schlammbad ab. Maktao und Enkesha waren die spielfreudigsten unter ihnen; sie zogen sich gegenseitig am Rüssel und rollten sich immer wieder im Matsch herum. Kuishi rannte am Absperrband entlang, was die Besucher sowohl erfreute als auch erschreckte, denn sie war ordentlich eingeschlammt! Einige von ihnen tätschelten sie, aber andere versuchten, sich von dem wandelnden Matschklumpen fernzuhalten! Auch Malima vertrieb sich die Zeit mit lustigen Spielen, indem sie mit ausgestreckten Beinen auf der Erde herumwirbelte und sich über und über mit Staub bedeckte.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 11.01.2018
Donnerstag, 11. Januar 2018
Kiasa findet jeden Tag neue Strategien, um an zusätzliche Milch zu kommen! Das „unverschämte Mädchen“, wie die Keeper sie schon nennen, scharwenzelt immer wieder um die Schubkarre mit der Milch herum, was sehr lustig anzusehen ist. Das scheint sie von Malima gelernt zu haben. Schon bei der Fütterung um 9 Uhr quengelte sie immer wieder, während die Keeper ihre Freunde fütterten, und bei der öffentlichen Besuchsstunde um 11 Uhr war es nicht anders. Immer wieder schubste sie an den Keepern herum, um noch eine Flasche zu bekommen. Irgendwann hatte sie sich eine leere Flasche ergattert und machte sich damit aus dem Staub. Als die Keeper versuchten, sie ihr wieder wegzunehmen, ließ sie sie schließlich in das schlammige Wasser fallen, was die Zuschauer sehr erheiterte! Mini-Leitkuh Godoma war allerdings deutlich weniger erfreut und kam herbei, um dem frechen Mädchen einen ordentlichen Stoß zu verpassen, bei dem Kiasa im Schlammloch landete. Währenddessen lieferten sich die beiden Erzfeinde Musiara und Maktao ein Kräftemessen, bei dem sie um Kuishis Aufmerksamkeit stritten. Sie hielten sich aber weit entfernt von Godoma, weil sie schon mitbekommen hatten, dass sie dabei war, Strafen an freche Elefantenbabys zu verteilen!
Waisenblogs-Bilder Nursery, 08.01.2018
Montag, 8. Januar 2018
Kuishi liebt es, Warzenschweine zu verjagen
Tamiyoi hat heute auch versucht, die Warzenschweine zu erschrecken
Godoma
Luggard grast

