Dienstag, 15. Juni 2021
Olorien und Kinyei sind weiterhin gute Freundinnen und häufig zusammen unterwegs. Heute Morgen grasten sie nach der 9-Uhr-Fütterung gleich neben Mini-Leitkuh Larro. Diese vergewisserte sich mit einem ausführlichen Rundblick, dass es allen gutging, bevor sie sich selbst ans futtern machte und sie das Grün vom gleichen Busch wie Olorien und Kinyei fraß. Auch Ziwadi blieb in ihrer Nähe, statt wie sonst auf eigene Faust irgendwo hin loszuziehen. Es könnte auch daran gelegen haben, dass der Busch zufällig ihr Lieblings-Grün war! So grasten sie zusammen, bis es Zeit für die Mittagsfütterung wurde.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 09.06.2021
Mittwoch, 9. Juni 2021
Roho scheint mit Vorliebe den Pavianen hinterher zu jagen, wann immer er ihnen begegnet, aber heute war es Mini-Leitkuh Larro, die sich mit den lärmenden Affen anlegte. Einer der männlichen Paviane hatte offenbar schlechte Laune und jagte sehr aggressiv den anderen hinterher, die dabei laut schrien. Als er es auf ein kleines Baby abgesehen zu haben schien, hatte Larro die Nase voll; sie begann zu kollern und jagte hinter dem nervigen Männchen her. Dabei wedelte sie noch mit den Ohren und trötete ihn laut an. Die ganze Affenbande machte sich schnell davon, und Larro beruhigte sich erst wieder, als alle von ihnen verschwunden waren.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 04.06.2021
Freitag, 4. Juni 2021
Kindani hat sich von Olorien die eine oder andere schlechte Angewohnheit abgeschaut; in letzter Zeit ärgert sie manchmal einige andere, wie Rama, Ziwadi, Roho, Naleku und ganz selten sogar ihre beste Freundin Kinyei! Heute hatte sie wohl wieder schlechte Laune, denn als die Waisen zur Fütterung um 15 Uhr rannten, stellte sie sich Rama in den Weg und schubste ihn weg. Rama bellte protestierend auf, und als ein Keeper, der in der Nähe war, angelaufen kam, verkrümelte sich Kindani eilig, um nicht ausgeschimpft zu werden. Rama ging weiter, hielt aber gebührend Abstand von ihr. Als später alle zurück im Wald waren, stieß Kindani ohne ersichtlichen Grund plötzlich Ziwadi um, und diesmal war es Larro, die schnell einschritt. Sie scheuchte Kindani weg und kollerte dabei verärgert. Kindani zog sich zurück und graste den Rest des Tages bei Bondeni und Kinyei, ohne noch einmal jemanden zu ärgern.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 02.06.2021
Mittwoch, 2. Juni 2021
Es ist wichtig für die Waisen zu lernen, mit den anderen Tieren der Wildnis zu leben. Heute gerieten sie wieder einmal an den Trupp Paviane, der häufig im Wald in der Nähe der Stallungen unterwegs ist. Die Elefanten hatten sich gegen Mittag zum Grasen breit gemacht und sich dabei in kleinere Grüppchen aufgeteilt. Naboishu graste sehr nett mit Ziwadi, Rama, Naleku, Olorien und Kinyei, mit Shukuru etwas abseits, aber nicht zu weit weg. Roho, Mukkoka und Kindani waren zu dritt unterwegs, und Larro graste zusammen mit Esoit und Bondeni. Als einer der größeren Paviane hoch oben im Baum einen Zweig abbrach, landete dieser auf Rohos Rücken – was ihm einen ordentlichen Schrecken einjagte! Er drehte sich im Kreis, um herauszufinden, was da auf ihn gefallen war. Mukkoka sah die frechen Affen oben im Baum und kollerte tief, um die anderen zu warnen. Dann fing er an, an den Bäumen zu rütteln, als ob er die Paviane herunter schütteln wollte! Diese schwangen sich daraufhin von einem Ast zum anderen und wurden dabei von Roho trompetend und kollernd verfolgt. Sogar Kindani machte mit und rannte hinterher. Als alle Paviane weg waren, machten sich Kindani, Mukkoka und Roho auf den Weg zurück zur Herde. Dabei kam Kindani sehr knapp an einer Schildkröte vorbei, die daraufhin leise zischte, um dieses große Tier zu warnen! Das versetzte auch ihr einen Schrecken, und sie kam laut trötend zurück zu den Keepern gelaufen. Diese schafften es schließlich, alle wieder zu beruhigen, sodass in Ruhe weiter gegrast werden konnte.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 01.06.2021
Dienstag, 1. Juni 2021
Bondeni hatte heute Morgen Hummeln im Hintern! Als die Keeper begannen, die oberen Teile der Stalltüren zu öffnen, um etwas frische Luft herein zu lassen, fing er gleich an, an den unteren Teil zu stoßen und hochzukrabbeln. Schließlich ließen ihn die Keeper schon einmal heraus, weil er keine Ruhe gab. Draußen war aber noch niemand, und so rannte er erst einmal zu Kinyeis und Kindanis Stalltüren und sagte den beiden, die geduldig warteten, schon einmal Hallo. Danach ging er zu Shukurus Gehege, und die beiden berüsselten sich ein paar Minuten. Schließlich sah er, dass Nashorn Maxwell schon in seinem Gehege umher lief, und er ging zu seinem unteren Tor. Maxwell ist zwar blind, aber er hat ein sehr gutes Gehör, sodass er sofort zum Tor gelaufen kam. An diesem rüttelte Bondeni eine Weile, während Max sich daran schuffelte. So spielten die beiden eine Weile, bis auch die anderen Waisen herauskamen. Bondeni war aber so vertieft, dass er es erst merkte, als Larro dazukam und kollerte, um ihm zu sagen, dass es losging! Die beiden machten sich schließlich mit den anderen auf den Weg hinaus in den Wald, und Maxwell kehrte wieder zu seinem Akaziengrün zurück.

