Dienstag, 25. Mai 2021
Der Umzugs-LKW, der Kiasa, Kiombo und Maktao nach Umani Springs gebracht hatte, kam mit einer alten Bekannten zurück – Shukuru, die schon seit Jahren mit gesundheitlichen Problemen kämpft und im Waisenhaus wieder genauer untersucht und behandelt werden soll. Als sie ausstieg, folgte sie bereitwillig ihrem Lieblings-Keeper und ging vorbei an den Ställen und Gehegen. An Ramas Tor blieb sie stehen, denn er war heran gekommen, um zu schnüffeln. Die beiden begrüßten sich kollernd, und danach brachte ihr Keeper sie in ihr neues Gehege, direkt neben Larro. Sie machte erst Anstalten, in den Wald hinaus zu gehen und kam dabei auch an Naboishus Gehege vorbei, der auch zum Tor kam und sie begrüßte. Ihr Keeper brachte sie aber zurück, und nachdem er ihr das frische Grün im Gehege gezeigt hatte, ging sie zufrieden hinein. In der ersten Nacht war Larro eine wunderbare Nachbarin; die beiden berüsselten sich immer wieder bis zum Morgen, als die Gehegetore geöffnet wurden. Nabulu und Maisha schienen es eilig zu haben, Shukuru Guten Morgen zu sagen, denn sie warteten schon an ihren Toren, als diese geöffnet wurden, und gingen sofort zu Shukurus Gehege hinüber. Lautes Kollern war zu hören, und Larro stellte alle untereinander vor. Maisha begleitete dann Shukuru überall hin, aber diese kennt sich natürlich noch gut aus im Waisenhaus und der umliegenden Gegend. Das einzige, was sie ein wenig zu überraschen schien, waren die vielen kleinen Elefantenwaisen, die sich um sie scharten und ihr Hallo sagen wollten. An Nachmittag übernahm dann Olorien von Maisha. Olorien ist dafür bekannt, dass sie gerne einmal versucht, die Neuankömmlinge herumzuschubsten, und mit Shukuru versuchte sie es auch. Da diese aber deutlich größer und älter ist, ließ sie sich das natürlich nicht gefallen.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 23.05.2021
Sonntag, 23. Mai 2021
Esoit ist ein gieriger kleiner Bulle bei der Milchfütterung, und deshalb warten die Keeper jetzt immer ein wenig, wenn die erste Gruppe zur Fütterung gegangen ist, bis sie ihn auch hinterher lassen. Die kleinen Babys trinken meist etwas langsamer, und so werden sie nicht zu sehr von ihm gestört. Als Esoit heute zu den Flaschen kam, bemerkte er, dass die anderen schon fertig waren, und das schien ihm gar nicht zu gefallen; er kollerte und trötete protestierend! Maisha, Nabulu, Kiasa und Larro eilten zu ihm und begleiteten ihn zu seiner Milchflasche, und so beruhigte er sich schnell wieder.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 22.05.2021
Samstag, 22. Mai 2021
Ziwadi hat gute Fortschritte gemacht: es ist nun schon sehr lange her, seit sie ihren letzten Anfall hatte, und es geht ihr offenbar immer gut. Sie hat immer noch die Angewohnheit, morgens und abend die Wassertonnen abzuklappern, und aus allen mit dem Mund Wasser zu saufen. Auch Larro hat, als sie kleiner war, immer das Wasser mit dem Mund gesoffen, hat sich das aber inzwischen abgewöhnt.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 17.05.2021
Montag, 17. Mai 2021
Larro und Naboishu, die beiden Gierschlunde, wenn es um die Milch geht, werden jetzt auch schon vor der Fütterung selbst ungeduldig. Vor der 9-Uhr-Milch versammelten sich die Waisen heute, und die beiden schafften es irgendwie, sich an den Keeper vorbei zu schleichen. Sie rannten hinunter zu der Stelle, an der gefüttert wird, wo allerdings die Schubkarre mit den Flaschen noch nicht angekommen war! Dass sie nun dort warten mussten, passte ihnen gar nicht; Naboishu fing an zu bellen, und auch Larro kollerte und grummelte. Als sie sich schon in Richtung der Stallungen verdrücken wollten, brachte schließlich ein Keeper die Milch. Naboishu war so aufgeregt, dass er beinahe die Schubkarre über den Haufen rannte! Die Keeper mussten ihn auf Distanz halten und holten schnell seine Flaschen heraus, damit er zufrieden war. Als sie die beiden gefüttert hatten, schickten sie sie gleich wieder weg, damit sie Platz machten und nicht noch die anderen beim Trinken störten.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 15.05.2021
Samstag, 15. Mai 2021
Naleku ist ein unabhängiges kleines Mädchen, und auch die älteren Waisen wie Maisha, Kiasa und Nabulu lassen ihr ihre Freiheiten. Nach der 9-Uhr-Milch am Morgen hatte sie offenbar keine Lust, der Herde dorthin zu folgen, in der Maisha sie führte, und so überzeugte sie Bondeni, in eine andere Richtung zu gehen. Nach einem kurzen Stück kam sie allerdings an etwas vorbei, das sie offenbar erschreckte, und sie rannte schnell zurück zu Bondeni. Der ließ sich davon wiederum ins Bockshorn jagen und er kam bellend zu den anderen zurück geflitzt! Larro, Maisha, Kiasa und Nabulu waren sofort zur Stelle, um nachzusehen, was den kleinen Racker so erschreckt haben könnte. Als sie nichts bedrohliches sehen konnten, begleiteten sie Bondeni zurück zur Herde, und Maisha wartete auf Naleku. Am Nachmittag plante Naleku ihren Ausflug dann besser – sie rekrutierte jetzt gleich Larro, Kiasa, Bondeni, Naboishu und Mukkoka, und brachte ihre kleine Gruppe an eine Stelle im Busch, die ihr gut gefiel. Naleku wird bestimmt einmal eine gute Leitkuh werden!

