Mittwoch, 16. Oktober 2019
Wenn die Waisenelefanten heranwachsen, ändern sich mitunter die soziale Dynamik und die Verhältnisse in der Herde. Dololo und Mukkoka waren einmal beste Freunde, als sie noch sehr neu im Waisenhaus waren. Inzwischen entwickeln sie beide ihre eigene Persönlichkeit und geraten immer einmal wieder aneinender. Sie wissen beide was sie wollen und sind kleine Draufgänger geworden. Dololo, der der ältere der beiden ist, scheint der Meinung zu sein, dass Mukkoka ihm nicht den geboteten Respekt zollt; er lässt sich hin und wieder dazu hinreißen, seine Laune an den jüngeren Waisen auszulassen und ihnen zu beweisen, dass er älter ist als sie. Vor allem Ziwadi und Larro bekommen das zu spüren. Heute bei der mittäglichen Fütterung waren die älteren Mädchen gerade abgelenkt, und Dololo versperrte Larro und Ziwadi den Zugang zu den Wassertonnen. Larro schien nach einer Weile genug davon zu haben und soff etwas Wasser aus dem Wasserloch, aber schließlich mussten die Keeper einschreiten und Dololo davon abhalten, auf Ziwadi herum zu hacken. Nachdem die Keeper ihn von ihr weg geschickt hatten, ließ er die Mädchen in Ruhe und ging stattdessen schlammbaden.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 14.10.2019
Montag, 14. Oktober 2019
Larro, Kiasa, Kiombo, Mukkoka und Maktao rannten während des Regens verspielt in dem kleinen Wasserlauf herum. Sie hatten jede Menge Spaß dabei, herum zu trompeten, zu planschen und sich gegenseitig mit Wasser zu bespritzen.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 09.10.2019
Mittwoch, 9. Oktober 2019
Es ist immer wieder lustig zu sehen, wie die Waisen zu ihrer Milch rennen. Mukkoka ist immer ganz vorne mit dabei. Als es heute Morgen zur Milchfütterung ging, waren Musiara, Sattao, Larro, Dololo, Nabulu und Ziwadi viel eher als Mukkoka los gegangen. Trotzdem schaffte er es noch, sie einzuholen und war am Ende als erster da! Bis Musiara schließlich bei der Fütterung ankam, hatte Mukkoka seine Milch schon ausgetrunken!
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 08.10.2019
Dienstag, 8. Oktober 2019
Jeder der Waisenelefanten hat seine kleinen Eigenheiten. Tamiyoi ist eines der Babys, die geschickt versuchen, mit Hilfe der anderen zu ihrer Milch zu kommen. Sie weiß, dass die Waisen zur Milchfütterung von den Keepern in Gruppen eingeteilt und dann unabhängig voneinander gefüttert werden, damit es nicht zu eng wird und die kleinen Baby nicht zu sehr herumgeschubst werden. In letzter Zeit versucht Tamiyoi allerdings, sich zwischen die jüngeren Waisen wie Ziwadi und Larro zu schmuggeln, um vor den anderen älteren Waisen zur Milch zu kommen. Die Keeper passen allerdings gut auf, und heute schickten sie sie erst einmal wieder weg, damit sie die kleinen Babys nicht beim trinken stören konnte. Ansonsten verspricht Tamiyoi allerdings eine tolle Leitkuh zu werden – sie nimmt die jüngeren unter ihre Fittiche, auch wenn sie Tagwa nicht den Rang ablaufen will. Wenn Larro nicht hinterher kommt, dann hält sie an und wartet auf sie, um immer an ihrer Seite zu bleiben – wie es eine gute Matriarchin auch tun würde.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 07.10.2019
Montag, 7. Oktober 2019
Larro und Sattao scheinen sich an ihre neuen Gehege gewöhnt zu haben und sind zufrieden damit. Musiara und Kiasa haben sich allerdings noch nicht damit abgefunden und gestern Abend machten die beiden einige Schwierigkeiten. Musiara war kaum davon abzubringen, in seinen alten Stall neben Luggard zu gehen. Am Ende ließ er sich von den Keepern überzeugen und ging in sein neues Gehege, aber er stieß die ganze Nacht hindurch von Zeit zu Zeit gegen das Tor. Kiasa rannte am Abend dreimal zurück in die Büsche, weil sie nicht in ihr neues Gehege wollte, und beim vierten Versuch klappte es endlich – als sie von Tagwa, Tamiyoi, Enkesha und Maisha eskortiert wurde! Sie musste allerdings den Umweg über Tamiyois Gehege nehmen, das direkt daneben liegt und durch ein Tor mit ihrem eigenen getrennt ist.

