Mittwoch, 6. November 2019
Die Waisen hatten am Vormittag ein kleines Schlammbad in einem Wasserloch, an dem sie vorbeigekommen waren. Mbirikani quetschte sich in das kleine Wasserloch und verteilte den Matsch dick auf ihrer Haut. Lasayen legte sich hin und streckte den Rüssel nach Pika Pika aus, wohl um sie zum Staubbad zu überreden. Pika Pika zeigte jedoch kein Interesse und blieb lieber bei Naipoki stehen.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 05.11.2019
Dienstag, 5. November 2019
Die Waisen grasten heute am Mazinga-Berg und ließen sich dort das üppige grüne Gras und das Regenwasser, das sich in den Felsvertiefungen gesammelt hatte, schmecken. Naipoki und Panda waren mit Pika Pika unterwegs, während Mbegu ihre kleine Sechsergruppe anführte. Später übernahm Mbegu dann das Kommando und brachte Godoma, Murit, Lasayen, Ndotto, Tahri, Emoli, Sagala, Ngilai und Pika Pika zur Mittagsfütterung. Der Rest der Herde graste inzwischen weiter. Nach der Fütterung legten sich Sagala, Murit und Pika Pika zu einem Mittagsschläfchen hin, und Mbegu und Godoma passten auf sie auf.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 03.11.2019
Sonntag, 3. November 2019
Es war ein schöner, sonniger Morgen. Lasayen kratzte sich genüsslich am Lieblingskratzfelsen der Waisen, und Murit ging extra nahe der Mauer an ihm vorbei, um ihn nicht zu stören. Er wollte sich Panda an der Tränke anschließen, die dort Wasser soff. Sagala hatte ihren Spaß dabei, sich auf dem Boden herumzurollen, und Suswa futterte von den Blättern einer Akazie nahe dem Zaun.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 01.11.2019
Freitag, 1. November 2019
Am Morgen überredete Mbirikani Godoma zum Spielen auf dem Boden und sie rollten aufeinander herum. Lasayen stand daneben und schien neidisch zu sein, dass er nicht mitspielen durfte. Kihari kam dazu und forderte ihn zum Ringkampf heraus, während Nelion Godoma in ein Kräftemessen verwickelte.
Die Waisen im Januar
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: Januar 2020
Am 2. Januar retteten wir ein Elefantenkälbchen in der Masai Mara. Die kleine Kuh war ca. ein halbes Jahr alt und kam spät Abends in der Nursery an. In der ersten Nacht war sie sehr unruhig und lief in ihrem Stall auf und ab. Wir nannten sie Naleku und nach einer weiteren unruhigen Nacht dachten wir, es sei das Beste, sie zu den anderen Waisen zu lassen, die ähnliche Traumata hinter sich haben und sie wahrscheinlich besser beruhigen können. Ihre neue Familie wusste auch sofort genau, wie sie mit viel Liebe, Aufmerksamkeit und Zuneigung auf sie eingehen mussten. „Die Waisen im Januar“ weiterlesen

