Montag, 3. September 2018
Am Morgen wollte Mudanda Nguvu in einen Ringkampf verwickeln; sie hatte aber keinen Erfolg, denn Nguvu hatte keine Lust zum spielen und rannte davon. Nelion und Tundani dagegen verwickelten sich in ein spektakuläres Kräftemessen, bei dem eine Menge Staub aufgewirbelt wurde. Lasayen und Godoma dachten offenbar, sie würden sich ernsthaft streiten, und hielten einen Sicherheitsabstand, während sie zuschauten. Auf dem Weg zu den Weidegründen ging Lentili voran, gefolgt von Bada, Ndoria und Mashariki; Suswa und Tundani kamen als letzte. Sie grasten alle zusammen, und Kenia entschied, wo es langgehen sollte. Nach dem Schlammbad am Mittag wurde weiter gegrast, und Mbegu und Godoma gingen am Abend auf dem Heimweg vorneweg.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 27.08.2018
Montag, 27. August 2018
Die Waisen kamen gut gelaunt aus ihren Gehegen, und nach der morgendlichen Fütterung spielten sie in verschiedenen Gruppen an den Stallungen. Lasayen stand oben auf einer Rampe und verwickelte Murit in einen verbissenen Ringkampf. Ndotto gefiel das Spiel und er kletterte auch hinauf, um Lasayen herauszufordern, während Murit unten sich jemand anderes zum Spielen suchen musste. Ishaq-B, Rorogoi und Lentili führten die Herde auf dem Weg zu den Weidegründen an. Die Milch tranken die Waisen heute westlich des Mazinga-Bergs, und als sich am Nachmittag die Wolken verzogen, gingen sie zum Baobab-Wasserloch, um ihren Durst zu löschen. Murit sprang ins Wasser und wollte einen wilden Elefanten einladen, mit ihnen zu baden, aber dieser hob nur den Rüssel und graste dann weiter. Ndotto, Godoma und Murit staubbadeten spektakulär, aber auch das beeindruckte den wilden Bullen nicht weiter. Schließlich grasten sie alle in der Nähe weiter, bis Mbegu am Abend den Weg zurück nach Hause vorgab.
Waisenblogs-Bilder Voi, 25.08.2018
Samstag, 25. August 2018
Panda und Kihari beim Staubbad
Lasayen (links) und Murit
Lentili klettert auf einen Felsen
Waisenblogs-Beitrag Voi, 20.08.2018
Montag, 20. August 2018
Auf dem Weg zu den Weidegründen blieb Ishaq-B heute südlich des Mazinga-Bergs stehen, um sich einzustauben. Ndotto, Lasayen und Tundani machten mit, und sie spielten alle schön miteinander. Danach schlossen sie sich wieder den anderen an, die schon fleißig grasten. Nach der Mittagsfütterung der jüngeren Waisen rannten diese zum Wasserloch, wo ihre älteren Freunde wartete und auch eine große wilde Herde Wasser soff. Ein Bulle im Teenager-Alter kam herbei und lud die Waisen ein mitzuspielen. Danach rangelte er noch eine ganze Weile mit Panda und blieb etwa 20 Minuten bei ihr, Tundani, Nelion und Bada, bevor er wieder zu seiner Herde zurückkehrte.
Die Waisen im August
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: August 2018
Juli und August waren so bitter kalt in Nairobi, daß selbst die Elefantenwaisen keine Lust hatten, nass zu werden und wir das Suhlen im Schlamm erst einmal ausgesetzten. Stattdessen haben wir einige Haufen mit loser, roter Erde aufgeschüttet, in denen sich die Waisen in den Wintermonaten liebend gern herumrollen. Die Jüngsten versuchten ihr Bestes, ihren älteren Herdenmitgliedern auf den Rücken zu klettern, was ihnen aufgrund ihrer kurzen Beine und kugelrunden Bäuche nicht immer gelang! Gegen Ende des Monats wurde das Wetter wieder wärmer und die Suhle re-aktiviert, besonders auf Drängen von Enkesha und Emoli, die damit begannen, sich in den Sumpf davonzuschleichen, weil sie es nicht erwarten konnten, wieder zu baden. Emoli entwickelt jetzt seinen ganz eigenen Kopf und ist jetzt viel verspielter, aber auch dickköpfiger. „Die Waisen im August“ weiterlesen

