Samstag, 7. Oktober 2017
Lasayen kann sehr freundlich sein
Kuishi
Ndiwa ist ein sehr ausgeglichenes Mädchen
Blog über Elefantenwaise Lasayen
Samstag, 7. Oktober 2017
Lasayen kann sehr freundlich sein
Kuishi
Ndiwa ist ein sehr ausgeglichenes Mädchen
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Oktober 2017
Wegen der anhaltenden Dürre in Tsavo hatten wir diesen Monat wieder einige Neuzugänge und mußten deshalb einige Umbelegungen in den Ställen vornehmen. Ndiwa und Mundusi wurden in einem Stall auf der anderen Seite von Maxwells Gehege untergebracht. Ndiwa hat die Veränderung gut weggesteckt, aber Mundusi brauchte einige Tage, bis er sich eingelebt hatte und hat es den Keepern in der Zwischenzeit nicht leicht gemacht. Schon bei ihrer Ankunft in der Nursery ahnten wir, daß Ndiwa schnell lernt, denn sie merkte sich sofort, wo die Stellen für die Milchfütterung lagen. Noch heute erinnert sie uns regelmäßig an ihr gutes Gedächtnis. Sie wurde schon einige Male wegen Neuzugängen verlegt, aber sie vergißt nie, wo sie pünktlich um 17 Uhr ihre Milchflasche abholen kann und wohin sie abends zurück zum Schlafen gehen muß. „Die Waisen im Oktober“ weiterlesen
Samstag, 23. September 2017
Die Waisen auf dem Weg hinaus in den Wald
Mbegu grast
Lasayen nach seinem Ringkampf
Ndiwa im hohem Gras
Samstag, 23. September 2017
Die Waisen waren heute in bester Laune und rannten trötend um die Wette hinaus in den Wald. Sogar Mbegu, Kauro und Ndotto, die normalerweise ganz hinten gehen und aufpassen, dass niemand zurückbleibt, waren ganz vorne mit dabei. Pare, Lasayen und Rapa rangelten ausführlich miteinander, und Godoma, Esampu, Sana Sana und Ndotto rollten sich fröhlich im hohen Gras umher und rutschten aufeinander herum. Sie waren in einer Gegend des Nationalparks, in dem Mundusi, Mteto und Ndiwa zuvor noch nie gewesen waren, und die drei waren ganz damit beschäftigt, die vielen neuen Pflanzen zum Fressen zu erkunden. Als es zur 9-Uhr-Fütterung ging, wollten Maramoja, Malkia, Luggard und Tagwa erst gar nicht mitkommen; erst als sie merkten, dass sie zurückgelassen worden waren, rannten sie los, um die anderen noch einzuholen. Ein kleines, erst drei Wochen altes Baby wurde heute in der Maasai Mara gerettet und Pili genannt.
Freitag, 15. September 2017
Nicht alle Waisen hatten am Tag zuvor mitbekommen, dass ein neuer Waise aus der Maasai Mara angekommen war, weil sie bei Heimkommen ganz auf ihre Milch und das Luzernenheu erpicht waren. Da Elefanten aber einen sehr guten Geruchssinn haben, witterten sie den Neuankömmling natürlich in der Nacht, und so ging Malkia am Morgen schnurstracks zu Ndiwas ehemaligem Gehege, wo er untergebracht war. Die Unterhaltung zwischen den beiden lockte auch die anderen an, und alle wollten den neuen Waisen kennenlernen, der Sapalan genannt wurde. Er sah sehr ruhig und zufrieden aus, als sich die anderen um sein Gehege drängelten, obwohl einige von ihnen zu schubsen anfingen und auf sein leckeres Grün aus waren. Mteto, Lasayen und Rapa waren die Übeltäter, und Mbegu scheuchte sie weg. Sie gingen zum Tor von Namaloks Gehege, wo sich auch schon ein paar andere angefunden hatten, die von seinem Grün naschen wollten. Kauro und Ndotto ließen die drei nicht heran, und so beschlossen sie, in den Wald aufzubrechen.