Montag, 24. Juni 2019
Tagwa, Emoli, Sagala, Tahri, Godoma und Mbegu kamen als erste Gruppe zur Mittagsfütterung am Baobab-Wasserloch an. Nachdem sie ihre Milch getrunken hatten, gingen sie zum Wasserloch weiter, wo sie auf eine wilde Herde trafen, die in der roten Erde staubbadete. Lentili ging erst einmal ins Wasserloch, um etwas zu saufen, bevor der Rest der Waisen mit den wilden Elefanten spielen gingen. Es kam sogar noch eine zweite wilde Gruppe dazu. Panda rangelte schön mit einem wilden Artgenossen, während Emoli und Tahri sich zusammenschlossen, um es mit zwei Kälbern der Herde aufzunehmen. Nach einer Weile nahm ein älterer Elefant der Herde Tahri zur Seite, sodass Emoli allein mit den beiden Kälbern weiterspielte. Bada nahm einen Artgenossen mit und rangelte mit ihm eine halbe Stunde etwas abseits, bevor er wieder zu seinen Freunden zurückkehrte.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 22.06.2019
Samstag, 22. Juni 2019
Nach der morgendlichen Milchfütterung schlossen sich die jüngeren Waisen ihren älteren Kollegen beim Luzernenheu an. Emoli hat sich prächtig in die Herde integriert; Tagwa dagegen scheint manchmal noch so ihre Schwierigkeiten zu haben und ist neidisch auf Emoli, sodass sie ihm ab und zu einen Kopfstoß versetzt. Die Keeper müssen sie dann besänftigen, damit kein Streit ausbricht. Lentili und Mashariki übernahmen heute die Führung auf dem Weg zur Westseite des Mazinga-Bergs, wo viel frisches Grün zu finden ist. Gegen Mittag gingen die Waisen zum Baobab-Wasserloch, wo kurz gebadet wurde. Arruba und Nelion wälzten sich im Wasser herum, aber ihre Freunde bespritzten sich nur ganz sparsam, weil es ihnen zu kalt war. Nachdem sie wieder aufgebrochen waren, tauchte eine wilde Herde auf und wollte auch zum Wasserloch.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 14.06.2019
Freitag, 14. Juni 2019
Kenia legte sich am Morgen hin und genoss den Sonnenschein. Dann wurde sie von Murit zu einer Kratzeinheit am Felsen überredet, bei der sich auch Panda anschloss. Ngilai schuffelte sich unterdessen den Hintern an der Mauer. Die vier mussten sich dann beeilen, denn die anderen waren schon zu den Weidegründen aufgebrochen. Nachmittags schlossen sich Panda, Nelion und Lentili einer wilden Herde an, die zum Saufen zur Mzima-Mombasa-Wasserpipeline ging. Nach einiger Zeit kamen die drei zurück zur Waisenherde, als es langsam Zeit wurde, zu den Stallungen zurückzukehren.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 12.06.2019
Mittwoch, 12. Juni 2019
Lentili führte die Waisen am Morgen hinaus zum Grasen, wurde aber bald überholt von Nguvu, Embu und Mudanda. Sie grasten am Fuß des Mazinga-Bergs und löschten ihren Durst mit Wasser aus den Höhlen im Berg, anstatt zum Wasserloch zu gehen. Zur Milchfütterung kamen sie zu Westseite des Bergs, und danach entspannten sich Kenia, Panda, Ishaq-B, Lasayen, Murit und Ndotto unter einer Akazie. Am Nachmittagschloss sich Murit eine Weile einem wilden Bullen an, der nur ein paar Meter entfernt von der Waisenherde graste. Panda und Kihari grasten zu zweit etwas abseits der anderen, bis es schließlich wieder zurück zur Auswilderungsstation ging.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 24.05.2019
Freitag, 24. Mai 2019
Früh am Morgen waren Godoma und Tahri die ersten, die bei der Milchfütterung ankamen, aber die anderen ließen nicht lange auf sich warten. Nachdem sie ihre Flaschen leer getrunken hatten, machten sie sich über die Luzernenheupellets her, und schließlich gab Lentili den Weg zu den Weidegründen vor. Es begann, ein wenig zu nieseln, und Mashariki begann, in einem Graben nördlich des Mazinga-Bergs zu spielen. Dort hatten die Waisen eine Weile ihren Spaß, bis zwei Impala-Männchen angeschossen kamen, die sich gegenseitig hinterher jagten. Ndii rannte nach vorn, um ihre Freunde zu beschützen, und zusammen mit Kihari und Arruba gab sie das Signal zum Aufbruch zur Westseite des Bergs. Dort machten sich die Waisen dann zum Grasen breit, und Kenia und Tahri gönnten sich eine Kratzeinheit an dem Felsen, neben dem sie grasten.

