Sonntag, 14. Oktober 2018
Mudanda hatte am Morgen offenbar schlechte Laune und wollte Rorogoi, Araba und Murit von den Luzernenheupellets verjagen. Die Keeper mussten alle wieder beruhigen. Mbegu sah, dass Lentili und Suswa sich für den Aufbruch bereit machten, und sammelte ihre kleine Gruppe um sich, um die beiden älteren Kühe zu überholen. Es war sehr heiß, und die Waisen kamen schon um 10 Uhr zum Baobab-Wasserloch, um sich abzukühlen. Ihre Milch bekamen sie zur üblichen Mittagszeit, und danach grasten sie westlich des Wasserlochs weiter. Am Nachmittag wurde es sogar noch heißer, und gegen 16 Uhr kamen sie für ein zweites Schlammbad zurück. Lasayen rollte sich im Wasser herum, bis Murit, Godoma und Ngilai sich auf seinen Bauch legten und er laut um Hilfe schrie. Mbegu, Kihari und Ishaq-B eilten zu seiner Rettung, und damit war das Schlammbad beendet.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 10.10.2018
Mittwoch, 10. Oktober 2018
Ngilai forderte am Morgen seinen besten Freund Lasayen zu einem tollen Ringkampf heraus. Nelion lag auf dem Boden und schaute Ndotto zu, der sich am Felsen kratzte. Er stand auf und wollte sich Ndotto anschließen, aber Rorogoi hielt ihn davon ab; sie hatte schon eine Weile gewartet, bis sie an der Reihe war, und passte auf, dass sich niemand vordrängelte! Unter Mbegus und Lentilis Kommando ging es dann zum Grasen. Nach dem Schlammbad wurde am Nachmittag nördlich des Baobab-Wasserlochs unter Lasayens Führung weitergegrast.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 04.10.2018
Donnerstag, 4. Oktober 2018
Mashariki, Lentili und Mudanda gingen am Morgen voran, als es zum Grasen zur Ostseite des Mazinga-Bergs ging. Mbegu blieb mit ihrer Sechsergruppe auf halber Höhe. Es wurde ziemlich heiß, und so hatten die Waisen ordentlich Durst, als sie zum Baobab-Wasserloch kamen. Panda schob ihre Freunde ins Wasser, blieb aber selber draußen. Auf Ishaq-B hatte sie es wohl besonders abgesehen, denn sie ließ sie nicht aus dem Wasserloch heraus. Also tat Ishaq-B einfach so, als hätte sie es gar nicht eilig, und schon verlor Panda die Lust und ging davon. Damit konnte sie herauskommen und sich ihren Freunden beim Grasen anschließen.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 02.10.2018
Dienstag, 2. Oktober 2018
Die Waisen waren am Morgen schon wach, noch bevor die Keeper die Milch vorbereitet hatten. Nach der Fütterung versuchte Ndotto, einen großen Haufen Luzernenheupellets in seinem eingerollten Rüssel in Sicherheit zu bringen. Mashariki, die neben ihm stand, streckte ihren Rüssel aus und schnappte sie die meisten davon, bevor Ndotto selbst zum fressen kam! Murit und Ngilai spielten Verstecken und Tauziehen mit den Rüsseln. Tahri genoss eine Kratzeinheit an einem Felsen, während Naipoki, Kihari und Mudanda daneben standen wie eine Leibgarde und darauf warteten, dass sie selbst an die Reihe kamen. Rorogoi und Mashariki gingen dann zu den Akazien und streckten die Rüssel nach den grünen Blättern ganz oben aus – und mussten gut aufpassen, dass sie nicht den Elektrozaun berührten! Lentili führte dann die Herde auf dem Weg zu den Weidegründen an, und Mbegu kam ganz zum Schluss, weil sie noch ein paar übriggebliebene Pellets aufsammeln musste.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 30.09.2018
Sonntag, 30. September 2018
Als die Waisen am Morgen aus den Gehegen zu ihren Milchflaschen geeilt kamen, hatte es Ngilai so eilig, dass er beim Überholen Godoma umschubste. Als Mudanda angerannt kam, war gar kein Platz mehr, weil alle eifrig ihre Flaschen tranken. Suswa rückte ein Stück zur Seite, damit Mudanda an die Milch herankam, und trank den Rest ihres Anteils danach. Weil sie so nett gewesen war, bekam sie auch noch ein bisschen mehr Milch. Nelion kratzte sich dann am Felsen neben der Tränke, bevor er für Mudanda Platz machte. Danach waren noch Embu und Kihari dran. Lentili gab schließlich das Zeichen zum Aufbruch und ging voran zu den Weidegründen, wo den Tag über friedlich gegrast wurde.

