Waisenblogs-Beitrag Voi, 10.07.2018

Dienstag, 10. Juli 2018
Lentili schlich sich am Morgen zusammen mit Tahri zum Grasen davon, ohne dass Ndii oder die anderen, die noch am spielen waren, es mitbekamen. Nach einer Weile merkten Ndii, Kenia und Kihari, dass Tahri fehlte und fingen an, sinch Sorgen zu machen. Sie gingen los und fanden sie bald bei Lentili, die schon an der Westseite des Mazinga-Bergs graste. Nachdem sie eine Weile gegrast hatten, bemerkte Ishaq-B eine wilde Elefantenherde weiter oben am Berg und machte sich auf eigene Faust auf zu ihr. Sie sagte Hallo und genehmigte sich einen kleinen Ringkampf mit einem der Kälber der Herde. Sie musste sich allerdings schnell wieder verabschieden, da sich die Waisen schon zum Baobab-Wasserloch aufmachten. Es wurde ausgiebig gebadet, und Murit und Ngilai beeindruckten alle anderen mit ihren Badekünsten; sie rannten im Wasser herum, planschten mit den Vorderfüßen und trompeteten dabei fröhlich.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 08.07.2018

Sonntag, 8. Juli 2018
Godoma nahm bei der Fütterung am Morgen dem Keeper ihre zweite Milchflasche aus der Hand und wollte sie ganz alleine trinken. Nach ein paar Minuten gab sie sie ihm aber wieder zurück – es war noch ein Rest drin, bei dem er ihr behilflich sein musste. Außerdem hatte sie aus dem Augenwinkel gesehen, wie sich Murit anschlich, der vermutlich darauf aus war, etwas von ihrer Milch zu stibitzen. Kenia und Ndii tätschelten mit den Rüsseln ihre Adoptivbabys Araba und Tahri. Lentili, die sich jetzt mit Mbegu um die Führungsposition in der Herde streiten muss, ließ das Kopra aus, damit sie die Waisen auf dem Weg in den Busch anführen konnte. Ihre Freunde folgten ihr, nachdem sie genug gefuttert hatten, allen voran Bada. Draußen im Busch verteilten sich die Waisen weiträumig, und Mbegu versammelte ihre kleine Gruppe zum Grasen um sich.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 05.07.2018

Donnerstag, 5. Juli 2018
Lentili, Nguvu und Bada führten die Waisenherde am Morgen zu den Weidegründen. Naipoki hielt kurz an, um sich an einer Rampe an den Stallungen zu kratzen, bevor sie den anderen folgte. Östlich des Mazinga-Bergs kratzte sich Mbegu an einem großen Felsen und hätte beinahe ihre Freunde aus den Augen verloren, die sich zum Grasen Richtung Nordseite aufgemacht hatten. Mittags nahmen die Waisen ein Bad im Wasserloch, da es heute nicht ganz so kühl war wie die letzten Tage. Arruba, Embu und Godoma waren mittendrin und zeigten, was sie konnten. Ngilai, der erst kein besonderes Interesse am Bad zeigte, wurde von seinen Freunden hineingezogen und hatte dann doch noch seinen Spaß im Wasser. Nach dem Baden staubten sich die Waisen mit roter Erde ein, bevor sie in der Nähe weitergrasten.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 01.07.2018

Sonntag, 1. Juli 2018
Die Waisen kamen am Morgen gut gelaunt aus ihren Gehegen und machten sich über die Milch und das Ergänzungsfutter her, das die Keeper für sie verteilten. Naipoki und Ndoria hatten einen schönen Ringkampf, und Panda rollte sich auf den roten Erdhaufen herum, um Ngilai, Godoma und Mbegu zu beeindrucken. Nach einer Weile versuchte Tundani, ihr die Show zu stehlen. Lentili gab bald das Zeichen zum Aufbruch, um Mbegu zuvorzukommen; Mbegu hat in letzter Zeit häufig das Kommando übernommen, was zuvor gern Lentili getan hat. Die Waisen gingen zum Grasen den Berg hinauf, und Arruba kletterte am weitesten nach oben. Kihari folgte ihr ein Stück und machte es sich auf halber Höhe gemütlich. Als es Mittag wurde, ging Tahri, die normalerweise ganz vorne mit dabei ist, wenn es um die Milchfütterung geht, zusammen mit Mbegus Gruppe und mit Kenias Altersgenossen, die schon von der Milch entwöhnt sind, zur Fütterung. Tahris Adoptivmama Ndii begleitete sie und streckte den Rüssel nach Tahris Flasche aus. Die Keeper passten aber auf, dass die Kleine in Ruhe ihre Milch trinken konnte. Nach ein paar Spielen im Wasserloch ging es wieder zurück zum Grasen.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 30.06.2018

Samstag, 30. Juni 2018
Bada nahm auf dem Weg zu den morgendlichen Spielen einen Rüssel voll Kopra mit und stopfte es sich in den Mund. Lentili spielte begeistert mit Tahri, während Ndii noch mit dem Frühstück beschäftigt war. Kenia, Ndii und Araba schienen die Paviane nicht zu stören, die um sie herumwuselten, aber Ngilai, Lasayen und Ndotto waren von ihnen gar nicht begeistert. Sie riefen Tundani zu Hilfe, und gemeinsam verscheuchten sie die ungebetenen Gäste. Die Keeper halfen auch ein wenig mit, damit die Paviane nicht das ganze Kopra für die Waisen wegfraßen. Kihari und Mbegu sagten sich guten Morgen und spielten dann freundlich miteinander. Kenia stellte sich zwischen die beiden. Draußen im Busch legten sich Ndotto und Lasayen ein paar Minuten auf den Boden und berüsselten sich dabei. Die Milch bekamen die Waisen heute zur Ostseite des Mazinga-Bergs gebracht, und weil es recht kühl war, gingen sie gar nicht zum Wasserloch.