Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 19.08.2018

Sonntag, 19. August 2018
Beim Schlammbad gab es jede Menge Spaß, als die Waisen nach ihrer Milchfütterung hinein sprangen. Lima Lima und Ziwa waren die ersten, gefolgt von Mwashoti, der wild mit Matsch herumspritzte. Die Keeper musste ein paar Schritte zurück treten, damit sie nicht allzu sehr eingeschlammt wurden. Als Sonje in den Matsch stieg, setzte sie sich auf ihr Hinterteil und hob den Rüssel, um sich mit Wasser zu überschütten. Murera dagegen wartete, bis die anderen fertig waren, bevor sie es sich gemütlich machte. Nach dem Schlammbad gingen sich Ngasha, Ziwa und Jasiri noch ordentlich einstauben.

Die Waisen im August

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: August 2018

 

Juli und August waren so bitter kalt in Nairobi, daß selbst die Elefantenwaisen keine Lust hatten, nass zu werden und wir das Suhlen im Schlamm erst einmal ausgesetzten. Stattdessen haben wir einige Haufen mit loser, roter Erde aufgeschüttet, in denen sich die Waisen in den Wintermonaten liebend gern herumrollen. Die Jüngsten versuchten ihr Bestes, ihren älteren Herdenmitgliedern auf den Rücken zu klettern, was ihnen aufgrund ihrer kurzen Beine und kugelrunden Bäuche nicht immer gelang! Gegen Ende des Monats wurde das Wetter wieder wärmer und die Suhle re-aktiviert, besonders auf Drängen von Enkesha und Emoli, die damit begannen, sich in den Sumpf davonzuschleichen, weil sie es nicht erwarten konnten, wieder zu baden. Emoli entwickelt jetzt seinen ganz eigenen Kopf und ist jetzt viel verspielter, aber auch dickköpfiger. „Die Waisen im August“ weiterlesen

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 16.08.2018

Donnerstag, 16. August 2018
Bei der mittäglichen Fütterung verschmähten ein paar der Waisen heute ihre Milch. Murera und Sonje gingen geradewegs zum Wasserloch, um zu schlammbaden. Als Nimmersatt Lima Lima sah, dass noch volle Flaschen herumstanden, schnappte sie sich schnell eine, genau wie Mwashoti. Danach freuten sie sich wie die Schneekönige, dass sie es geschafft hatten, sich etwas zusätzliche Milch zu verschaffen!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 15.08.2018

Mittwoch, 15. August 2018
Am Morgen gingen die Waisen an den Quellen vorbei, wo sie ihren Durst löschten, zum Fuß des Kenze-Hügels. Buschböcke und Paviane blieben ihnen auf den Fersen – sie hofften, dass Akazienschoten für sie abfallen würden, für die die Waisen einen besonderen Riecher haben! Lima Lima und Zongoloni beeilten sich aber, alles zu fressen, was zu finden war; sie wollten die wenigen Schoten, die die lange Regenzeit hergegeben hatte, nicht mit den anderen Tieren teilen! In den Hügeln wurden die Babys von Büffeln und ihrem Nachwuchs beobachtet. Faraja und Ngasha gefiel das gar nicht, und sie trompeteten laut, damit die Büffel sie und die Keeper nicht stören würden.