Samstag, 4. August 2018
Am Morgen wurden sich Mwashoti und Alamaya nicht einig, in welche Richtung sie in den Busch aufbrechen sollten – Lima Lima und Zongoloni hinterher oder Sonje und Murera. Am Ende hielt sich Alamaya an seine Freundinnen Zongoloni und Lima Lima, während Mwashoti mit Murera mit ging; Sonje hatte angehalten, um sich ein wenig einzustauben. Bei der mittäglichen Milchfütterung kamen einige Buschböcke zum Schlammloch, wovon die Waisen gar nicht begeistert waren. Alamaya und Ziwa äußerten ihren Ärger durch lautstarkes Trompeten, und schlossen sich dann zusammen, um die Antilopen von ihrem Schlammbad zu vertreiben. Nach und nach stimmten alle Elefanten mit ein und jagten auf alles los, was sich dem Wasserloch näherte; nicht einmal die umstehenden Bäume wurden verschont!
Waisenblogs-Bilder Kibwezi, 02.08.2018
Donnerstag, 2. August 2018
Lima Lima futtert Gras
Sonje ist fleißig auf Futtersuche
Faraja und Jasiri beim Staubbad
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 02.08.2018
Donnerstag, 2. August 2018
Die Keeper und die Waisen bekamen heute im Wald Besuch von einem jungen Elefantenbullen. Zuerst dachten sie, es wäre ihr Bekannter Osama, aber bei genauerem Hinsehen stellte sich heraus, dass es ein neuer Gast war. Erst einmal war die Verwirrung groß, und Lima Lima rannte zwischen den Waisen und den Keepern hin und her, aber als sie sich beruhigt hatte, und klar war, dass ihr wilder Artgenosse nur Hallo sagen und sich bekannt machen wollte, beruhigten sich die Gemüter. Sonje passte der Besucher allerdings nicht, und sie schubste ihn herum, um ihn von der Waisenherde weg zu drängen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 01.08.2018
Mittwoch, 1. August 2018
Viele wilde Elefanten mit kleinen Kälbern besuchten am Morgen das Wasserloch an den Stallungen. Es wurde getrötet und in den Büschen raschelte es unentwegt. Lima Lima, die immer die aufmerksamste von allen ist, hatte sie zuerst bemerkt. Die wilde Herde wusste nicht so recht, was sie von den Keepern halten sollte, aber nachdem sie überzeugt waren, dass von ihnen keine Gefahr ausging, ließen sie den Waisen ihren Platz, bevor sie selbst zum Saufen kamen. Die kleinen Kälber durften zuerst ans Wasser, denn sie sahen sehr durstig aus. Als Ziwa und Faraja ihre wilden Artgenossen witterten, streckten sie ihre Rüssel nach ihnen aus, um sie besser wahrnehmen zu können. Als die Elefanten ihren Durst gelöscht hatten, machten sie sich wieder auf den Weg, mit den kleinen Babys unter den Bäuchen ihrer Mütter.
Waisenblogs-Bilder Kibwezi, 31.07.2018
Dienstag, 31. Juli 2018
Mwashoti zwischen Murera und Sonje
Jasiri futtert Luzernenheupellets
Faraja rangelt mit Lima Lima

