Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 17.07.2018

Dienstag, 17. Juli 2018
Ein wilder Bulle tauchte am Morgen bei den Waisen auf. Lima Lima wollte gerade in den Wald aufbrechen, als sie in witterte und zurückkam, um ihn zu begrüßen. Sie schloss sich ihm mit lautem Trompeten am Wasserloch an. Die Keeper hielten sich im Hintergrund und beobachteten Lima Lima mit ihrem wilden Artgenossen. Jasiri wurde eifersüchtig und sammelte seine Jungs um sich, um den Bullen zu verscheuchen. Sie konnten aber nichts ausrichten, denn der wilde Elefant war viel größer als sie und hatte lange Stoßzähne. Er spazierte unbekümmert bei den Waisen herum, und sogar Murera schien kein Problem damit zu haben.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 16.07.2018

Montag, 16. Juli 2018
Nach der morgendlichen Milchfütterung suchten die Waisen nach übriggebliebenen Luzernenheupellets. Shukuru kann anscheinend nicht ohne ihre Pellets in den Tag starten! Sie suchte überall danach, und bekam dabei Unterstützung von Naschkatze Lima Lima; zusammen hätten sie beinahe die Vorratskammer geplündert, aber die Keeper erwischten sie noch rechtzeitig. Zongoloni und Quanza übernahmen das Kommando, während Lima Lima und Shukuru noch auf der Suche nach mehr Pellets waren. Ziwa und Jasiri verwickelten sich in eine Rangelei, als sie um einen leckeren Ast stritten. Den ganzen Tag legten sie sich immer wieder miteinander an, und Jasiri duldete Ziwa nicht in seiner Nähe. Einmal musste sich sogar Lima Lima zwischen die beiden drängeln, um sie vom Streiten abzuhalten.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 15.07.2018

Sonntag, 15. Juli 2018
Shukuru und Mwashoti hielten sich heute am Rüssel – sie scheinen gute Freunde geworden zu sein. Sonje freute sich darüber und kam dazu, um den Rüssel auf Shukurus Schulter zu legen. Alamaya wurde neidisch auf Mwashoti, und er drängelte sich dazwischen, um auch die Gesellschaft von Shukuru und Sonje genießen zu können. Lima Lima gab dann den Weg zu den Umani-Hügeln vor, wo es leckeres Grün zu fressen gab. In den Chyulu-Bergen stießen dann Murera und Sonje auf ein paar wilde Elefanten und unterhielten sich eine ganze Weile mit ihnen, bevor es zurück zum Wasserloch ging. Dort hatten die Babys viel Spaß beim Baden, da es ein heißer Tag war. Shukuru hielt sich etwas zurück, weil es ihr im voll besetzten Wasserloch ein wenig zu eng war.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 14.07.2018

Samstag, 14. Juli 2018
Die Waisen bekamen in der Nacht Besuch von ihren wilden Freunden, die zum Wasserloch an den Stallungen gekommen waren. Ziwa und Ngasha waren sehr unruhig und stießen gegen die Gehegewände, weil sie zu ihren Artgenossen hinaus wollten. Schließlich machten auch noch Zongoloni, Lima Lima und Quanza mit und kletterten die Holzwände hinauf. Die Keeper kamen bei dem ganzen Lärm aus ihrem Zelt und beschlossen, die Tore für die Waisen zu öffnen, damit sie den wilden Elefanten Hallo sagen konnten. Nur Ziwa und Ngasha gingen tatsächlich hinaus, während Sonje und die anderen am Tor stehenblieben und aufgeregt trompeteten – ihnen war die nächtliche Dunkelheit doch zu unheimlich! Schließlich beruhigten sich die Gemüter wieder, und alle gingen zurück in ihre Gehege.